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MedAT-Vorbereitung 2027

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Lektion 14, Thema 6
Angefangen

Chemische Bindung

Deniz Tafrali 6. August 2026
Fortschritt
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Ionenbindung

2013
Welche Bindungsart liegt typischerweise zwischen einem Metall und einem Nichtmetall vor?
A) Ionenbindung
B) Atombindung (kovalente Bindung)
C) Metallbindung
D) Van-der-Waals-Bindung
E) Wasserstoffbrückenbindung
Lösung: A) Ionenbindung

2014
Welche Aussage zu chemischen Bindungen ist richtig?
A) Zwischen Alkalimetallen und Halogenen bilden sich Salze durch Ionenbindung.
B) Zwischen Alkalimetallen und Halogenen bilden sich Salze durch Atombindung.
C) Zwischen zwei Nichtmetallen bildet sich immer eine Ionenbindung.
D) Metalle untereinander bilden Ionenbindungen aus.
E) Ionenbindungen entstehen nur zwischen zwei Metallen.
Lösung: A) Zwischen Alkalimetallen und Halogenen bilden sich Salze durch Ionenbindung.

2015
Was ist spröde, hart und in Wasser löslich?
A) Salze (Ionenkristalle)
B) Metalle
C) Kohlenwasserstoffe
D) Edelgase
E) Kunststoffe (Polymere)
Lösung: A) Salze (Ionenkristalle)

2015
Welche Verbindung besteht aus einer Ionenbindung?
A) KCl (Kaliumchlorid)
B) H₂O (Wasser)
C) CH₄ (Methan)
D) O₂ (Sauerstoff)
E) Cu (Kupfer)
Lösung: A) KCl (Kaliumchlorid)

2019
Welche Elemente bilden am ehesten eine Ionenbindung miteinander?
A) C und Ca
B) C und N
C) Na und H
D) K und Cl
E) C und O
Lösung: D) K und Cl

2020
Welche Aussage zu chemischen Bindungen trifft zu?
A) Salze sind klassische Beispiele für Ionenbindungen
B) Ionenbindungen bilden sich zwischen Elementen, die im Periodensystem übereinanderstehen.
C) Atombindungen bilden sich zwischen Alkalimetallen und Halogenen
D) Metallbindungen entstehen durch die elektrostatische Anziehung von Anionen und Kationen
E) Alle sind richtig.
Lösung: A) Salze sind klassische Beispiele für Ionenbindungen

2022
Welche dieser Verbindungen entsteht durch eine Ionenbindung?
A) HCl
B) FeO
C) CH₄
D) NaF
E) Keine Verbindung
Lösung: D) NaF

2023
Zwischen welchen zwei Elementen bildet sich am ehesten eine Ionenbindung aus?
A) Natrium und Chlor
B) Kohlenstoff und Wasserstoff
C) Sauerstoff und Sauerstoff
D) Stickstoff und Wasserstoff
E) Eisen und Eisen
Lösung: A) Natrium und Chlor

2024
Welcher Bindungstyp wird durch die Eigenschaften stabil, spröde, hoher Schmelzpunkt beschrieben?
A) Ionenbindung
B) Wasserstoffbrückenbindung
C) Van-der-Waals-Bindung
D) Atombindung
E) Metallbindung
Lösung: A) Ionenbindung

2025
Zwischen welchen Elementen bildet sich am ehesten eine Ionenbindung?
A) K und Na
B) C und H (in CH₄)
C) C und Cl
D) K und C
E) K und Cl
Lösung: E) K und Cl

Eine ionische Bindung entsteht durch die elektrostatische Anziehungskraft zwischen positiv und negativ geladenen Ionen: Ein Atom gibt Elektronen ab, ein anderes nimmt sie auf. Der Schlüssel dazu ist die Elektronegativität – ein Atom mit geringer Elektronegativität gibt seine Elektronen leicht ab, ein Atom mit hoher Elektronegativität nimmt sie gerne auf, um die stabile Edelgaskonfiguration zu erreichen. Klassischerweise entstehen Ionenbindungen zwischen Metallen und Nichtmetallen (Produkt: Salze); die Elektronegativitätsdifferenz zwischen den Bindungspartnern liegt dabei über 1,7 – diese Grenze trennt ionische von kovalenten Bindungen. Beispiel Natriumchlorid (NaCl): Das Natriumatom (1 Valenzelektron) gibt dieses ab, um die Elektronenkonfiguration des Edelgases Neon zu erreichen; Chlor nimmt es auf, um die Konfiguration von Argon zu erreichen. Es entstehen Na⁺ und Cl⁻, die sich anziehen und ein stabiles Ionengitter mit starken elektrostatischen Kräften bilden – eine ionische Bindung hat typischerweise eine Bindungsenergie von rund 400 kJ/mol.

Die Bindungsarten im Ueberblick
Die Bindungsarten im Ueberblick. Welcher Typ entsteht, entscheidet allein die Elektronegativitätsdifferenz der Partner. Zwischen kovalent und ionisch gibt es keine scharfe Grenze, sondern einen fließenden Übergang.

Diese starken Gitterkräfte erklären mehrere charakteristische Eigenschaften von Salzen: Da viel Energie nötig ist, um das Gitter aufzubrechen, haben Ionenverbindungen tendenziell hohe Schmelz- und Siedetemperaturen. Im festen Zustand leiten sie keinen Strom, da die Ionen im Gitter fixiert sind – erst geschmolzen oder in Wasser gelöst (dann Elektrolyte genannt) können sich die Ionen frei bewegen und Strom leiten (destilliertes Wasser selbst ist übrigens ein Isolator und leitet nicht). Zudem sind Ionenkristalle spröde: Bei mechanischem Druck verschieben sich die Gitterebenen, gleichnamige Ionen geraten nebeneinander, stoßen sich stark ab, und der Kristall zerbricht.

Ionengitter am Beispiel Natriumchlorid und seine Eigenschaften
Ionengitter am Beispiel Natriumchlorid und seine Eigenschaften. Beim Lösen in Wasser trennen sich die Ionen und werden von Wassermolekülen umhüllt — das nennt man Hydratation. Die Formel folgt aus den Ladungen: Ca²⁺ braucht zwei Cl⁻, deshalb CaCl₂.

Salzformeln berücksichtigen, wie viele Elektronen die beteiligten Atome abgeben bzw. aufnehmen können. Calcium (2. Hauptgruppe, 2 Valenzelektronen) benötigt zwei Chloratome, da jedes Chloratom gemäß Oktettregel nur ein Elektron aufnehmen kann – daher die Formel CaCl₂. Bei der Nomenklatur wird das Kation mit dem deutschen Elementnamen benannt, das Anion mit einem (meist lateinischen) Namensteil plus der Endung „-id“ (NaCl = Natriumchlorid, CaF₂ = Calciumfluorid). Bei Übergangsmetallen, die unterschiedlich geladene Ionen bilden können (z. B. Fe²⁺ und Fe³⁺), wird die Ladung in römischen Ziffern angegeben: Fe²⁺ = Eisen(II)-oxid, Fe³⁺ = Eisen(III)-oxid.

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