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Ökologie

Wechselbeziehungen zwischen Organismus und Umwelt

2024
Was versteht man unter Konvergenz in der Ökologie?
A) Nicht verwandte Arten, die sich in geographisch verschiedenen Lebensräumen ähnlich entwickeln
B) Verwandte Arten entwickeln sich in unterschiedlichen Lebensräumen auseinander (Divergenz)
C) Zwei Arten konkurrieren um dieselbe ökologische Nische
D) Eine Art passt sich direkt an eine andere Art an (Koevolution)
E) Verschiedene Populationen derselben Art vermischen sich genetisch
Lösung: A) Nicht verwandte Arten, die sich in geographisch verschiedenen Lebensräumen ähnlich entwickeln

Ökologie bezeichnet den Teilbereich der Biologie, der sich mit der Beziehung zwischen Lebewesen und ihrer Umwelt sowie der Lebewesen untereinander beschäftigt. Befinden sich Organismen in räumlicher Nähe zueinander, können sie auf verschiedene Weise miteinander interagieren.

Bei der Symbiose leben zwei Organismen zusammen und profitieren beide voneinander (Win-win-Situation), wie die bekannte Beziehung zwischen Putzerfischen und Haien zeigt: Die Putzerfische befreien den Haikörper von Parasiten und erhalten dafür eine Mahlzeit.

Symbiose, Parasitismus und Kommensalismus im Vergleich mit Plus-Minus-Schema
Symbiose, Parasitismus und Kommensalismus im Vergleich mit Plus-Minus-Schema. Symbiose · Parasitismus · Kommensalismus. Prüfungsfalle: Konkurrenz ist keine dieser drei Formen — dort verlieren beide (− / −) Und Räuber-Beute ist ebenfalls eigenständig: Die Beute wird getötet, der Parasit lässt seinen Wirt leben.

Beim Parasitismus lebt ein (meist kleinerer) Organismus, der Parasit, auf Kosten eines anderen Organismus, des Wirts, dem dadurch ein Schaden entsteht, z. B. Moskitos, die Blut saugen und dabei Juckreiz und Krankheiten übertragen.

Beim Kommensalismus profitiert ein Organismus von einem anderen, ohne dass diesem dadurch ein Nutzen oder Schaden entsteht, etwa Hyänen, die als Aasfresser den Löwen nach der Jagd folgen und deren Beutereste fressen, ohne dass die Löwen davon einen Vor- oder Nachteil haben.

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Das steht außerdem in diesem Kapitel

  1. Abiotische Faktoren
  2. Biotische Faktoren
  3. Lebensraum und Population
  4. Ökologische Nische
  5. Biologisches Gleichgewicht
  6. Ökosysteme
  7. Nahrungsbeziehungen
  8. Energiefluss
  9. Umweltschutz