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Wortflüssigkeit

Allgemeines

Wie viele Aufgaben muss man in welcher Zeit absolvieren?

  • 15 Aufgaben in 20 Minuten
  • Etwa 80 Sekunden pro Aufgabe
TestteilWortflüssigkeit (WF), Teil der KFF
Anzahl Aufgaben15
Bearbeitungszeit20 Minuten
Zeit pro Aufgabeetwa 80 Sekunden
GewichtungTeil der KFF, die zusammen 40 % der Gesamtwertung ausmacht
Was wird geprüft?Wie flexibel du Wissen aus deinem Gedächtnis abrufst
AufgabeEine Buchstabenreihe ergibt genau ein deutsches Hauptwort; gesucht ist dessen Anfangsbuchstabe
AufgabenformatA bis D sind mögliche Anfangsbuchstaben, E heißt „Keine der Antwortmöglichkeiten“
WortregelnAlle Buchstaben werden verwendet, es gibt keine Umlaute und kein ß, keine Eigennamen und nur Wörter aus dem Duden
Im TestablaufNach den Zahlenfolgen und vor der Prüfphase von Gedächtnis und Merkfähigkeit

Die Eckdaten stammen aus der offiziellen Testbeschreibung und den Übungsbeispielen der Medizinischen Universitäten (medizinstudieren.at).

Welche Fähigkeiten werden geprüft?

  • Flexibel auf den eigenen Wortschatz zugreifen
  • In einem Buchstabensalat Silben, Endungen und Wortteile erkennen
  • Systematisch suchen, statt auf den Zufall zu hoffen

Bei der Wortflüssigkeit siehst du eine Reihe von Buchstaben, die sich zu genau einem deutschen Hauptwort im Nominativ zusammensetzen lassen. Gesucht ist allein der Anfangsbuchstabe dieses Wortes, denn das ganze Wort musst du nirgends aufschreiben. Aus D U S K I C H N W N wird zum Beispiel WUNSCHKIND, und die richtige Antwort lautet damit W.

Der Untertest misst, wie flexibel du auf deinen Wortschatz zugreifst. Die Testersteller begründen das damit, dass man im Berufsalltag bei einer Diagnose oder bei der Planung einer Therapie ebenfalls aus vielen bekannten Inhalten den passenden herausziehen muss, und zwar unter Zeitdruck. Für deine Vorbereitung ist das eine gute Nachricht, weil sowohl der Wortschatz als auch die Suchtechnik durch Übung wachsen.

Viele erleben diesen Teil als besonders frustrierend, weil das Wort entweder sofort da ist oder gar nicht. Genau deshalb lohnt sich eine Technik, die das Erkennen aktiv unterstützt, statt auf den Zufall zu hoffen. Wenn du die Buchstaben immer gleich anordnest und deinen Blick systematisch wandern lässt, erhöhst du die Trefferquote deutlich.

Wie sehen die Aufgaben aus?

Aufgabenstellung

Du siehst eine Reihe von Buchstaben, die sich zu genau einem deutschen Hauptwort im Nominativ zusammensetzen lassen. Gesucht ist allein der Anfangsbuchstabe dieses Wortes, denn das ganze Wort musst du nirgends aufschreiben.

So ist eine Aufgabe aufgebaut: eine Buchstabenfolge, aus der ein Wort entsteht — gefragt ist nur dessen Anfangsbuchstabe.

Antwortmöglichkeiten

A bis D sind mögliche Anfangsbuchstaben, E heißt „Keine der Antwortmöglichkeiten“. Die Buchstaben ergeben immer ein Wort, weshalb ein E nie bedeutet, dass sich keines bilden lässt, sondern nur, dass sein Anfangsbuchstabe nicht unter A bis D steht.

Beispiel

Drei Buchstabenreihen
U E Z G L U F G ergibt FLUGZEUG, also F.
Z E I T I R F E ergibt FREIZEIT, also ebenfalls F.
B G E U N G B A ergibt BEGABUNG, also B.
Achte auf typische Endungen und auf Buchstaben, die im Deutschen oft gemeinsam auftreten.

Was muss man bei den Aufgaben beachten?

  • Alle Buchstaben werden verwendet, keiner bleibt übrig.
  • Keine Umlaute und kein ß: Ä erscheint als AE, Ö als OE, Ü als UE, ß als SZ.
  • Keine Eigennamen, keine regionalen Begriffe, nur Wörter aus dem Duden.
  • Der Untertest liegt zwischen den Zahlenfolgen und der Prüfphase von Gedächtnis und Merkfähigkeit.
  • Falsche Antworten kosten keine Punkte. Am Ende bleibt kein Feld leer.

Ein paar Vorgaben grenzen deine Suche erheblich ein, und du solltest sie dir wirklich einprägen. Die Wörter enthalten keine Umlaute, ein Ä erscheint also als AE, ein Ö als OE und ein Ü als UE. Ein scharfes S wird als SZ geschrieben. Gesucht werden nie Eigennamen und auch keine regionalen oder länderspezifischen Begriffe, sondern ausschließlich Wörter aus dem Duden. Und alle vorgegebenen Buchstaben müssen im Wort vorkommen, es bleibt also keiner übrig.

Diese Regeln sind mehr als Formalitäten, denn sie helfen dir aktiv. Wenn du in einer Reihe die Buchstabenfolge U E siehst, kann daraus ein Ü werden, und aus A E wird ein Ä. Damit kommen Wörter infrage, an die du sonst gar nicht gedacht hättest.

Wann E richtig ist
Die Buchstaben ergeben immer ein Wort. Wenn der Anfangsbuchstabe dieses Wortes nicht unter A bis D steht, kreuzt du E an.
E bedeutet also niemals, dass sich kein Wort bilden lässt.

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