Alle Zahlen zum MedAT von 2013 bis 2026: wie viele sich anmelden, wie viele wirklich antreten, wie viele Plätze es gibt und welcher Gesamtwert zuletzt für eine Zulassung gereicht hat.
Deine echte Chance
Die Zahl, die überall zitiert wird, ist die falsche.
„16.880 Bewerbungen auf 1.950 Plätze“ – so stand es im Sommer 2026 in jeder Zeitung, und daraus rechnet sich eine Chance von 11,6 Prozent. Diese Rechnung stimmt aber nicht, denn ein erheblicher Teil der Angemeldeten erscheint am Testtag gar nicht. Tatsächlich angetreten sind 13.248, und damit liegt die reale Quote bei 14,7 Prozent. Anders gesagt: Von sieben Personen, die am Testtag im Saal sitzen, bekommt eine einen Platz.
Deine Konkurrenz ist rund 3.600 Personen kleiner, als die Anmeldezahl vermuten lässt – und ein weiterer Teil derer, die antreten, hat sich kaum vorbereitet. Wer den Test ernsthaft angeht, konkurriert faktisch mit einer deutlich kleineren Gruppe als die Schlagzeile suggeriert.
Wie groß deine Chance genau ist, hängt außerdem stark davon ab, in welchem Kontingent du antrittst und an welchem Standort. Beides erklären die Abschnitte weiter unten.
Jahr für Jahr
Vierzehn Jahrgänge: Anmeldungen, Antritte, Nichtantritte und Plätze.
Diagramm seitlich verschiebbar.
| Jahr | angemeldet | angetreten | nicht erschienen | Quote | Plätze | Chance |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2013 | 10.643 | 8.360 | 2.283 | 21,5 % | 1.500 | 17,9 % |
| 2014 | 12.606 | 9.953 | 2.653 | 21,0 % | 1.560 | 15,7 % |
| 2015 | 14.041 | 11.409 | 2.632 | 18,7 % | 1.560 | 13,7 % |
| 2016 | 15.129 | 12.160 | 2.969 | 19,6 % | 1.620 | 13,3 % |
| 2017 | 15.993 | 12.760 | 3.233 | 20,2 % | 1.620 | 12,7 % |
| 2018 | 15.880 | 12.552 | 3.328 | 21,0 % | 1.680 | 13,4 % |
| 2019 | 16.443 | 12.960 | 3.483 | 21,2 % | 1.680 | 13,0 % |
| 2020 | 17.599 | 12.442 | 5.157 | 29,3 % | 1.740 | 14,0 % |
| 2021 | 17.823 | 12.777 | 5.046 | 28,3 % | 1.740 | 13,6 % |
| 2022 | 15.788 | 11.643 | 4.145 | 26,3 % | 1.850 | 15,9 % |
| 2023 | 15.400 | 11.735 | 3.665 | 23,8 % | 1.850 | 15,8 % |
| 2024 | 15.158 | 11.904 | 3.254 | 21,5 % | 1.900 | 16,0 % |
| 2025 | 15.668 | 12.394 | 3.274 | 20,9 % | 1.900 | 15,3 % |
| 2026 | 16.880 | 13.248 | 3.632 | 21,5 % | 1.950 | 14,7 % |
„Chance“ = Plätze geteilt durch tatsächlich Angetretene. Die grau gesetzten Jahre 2020 und 2021 sind Corona-Jahrgänge mit außergewöhnlich vielen Nichtantritten.
Was sich in vierzehn Jahren verändert hat
- Die Zahl der Plätze ist um 30 Prozent gewachsen – von 1.500 im Jahr 2013 auf 1.950 heute. Rund drei Viertel dieses Ausbaus entfielen auf Linz, das 2014 mit 60 Plätzen startete und heute 330 anbietet.
- Die Anmeldezahlen schwanken, sie steigen nicht stetig. Der Höchststand war 2021 mit 17.823, danach ging es drei Jahre zurück, seit 2025 steigt es wieder. 2026 sind es 16.880.
- Die Chance ist trotz des Ausbaus schlechter als 2013. Damals kamen auf einen Platz 5,6 Angetretene, was 17,9 Prozent entsprach; heute sind es 6,8 und 14,7 Prozent. Die Bewerberzahl ist einfach schneller gewachsen als die Zahl der Plätze.
- Der Tiefpunkt lag 2017 bei 12,7 Prozent, der beste Wert der letzten zehn Jahre 2024 bei 16,0 Prozent. Nach jedem Platzausbau verbessert sich die Quote für ein paar Jahre, bis die Anmeldezahlen nachziehen.
- 2026 war das Jahr mit den meisten Antritten überhaupt: 13.248 Personen, mehr als in jedem Jahr davor.
Die Nichtantritte
Jeder fünfte Angemeldete erscheint nicht – und bezahlt trotzdem.
Die Anmeldegebühr von 110 Euro wird bei Nichtantritt nicht erstattet. Das ist kein Versehen, sondern Absicht: Die Gebühr wurde 2011 eingeführt, weil damals rund dreißig Prozent der Angemeldeten nicht erschienen. Sie hat gewirkt, das Phänomen aber nicht beseitigt.
Seither liegt die Quote bemerkenswert stabil bei rund 20 Prozent – zuletzt waren es 21,5 Prozent. Nur in den beiden Corona-Jahren brach sie aus: 2020 blieben 29,3 Prozent fern, 2021 immer noch 28,3 Prozent. Seit 2024 ist der Wert wieder auf dem alten Niveau.
Seit 2016 sind 41.186 Personen nicht zum Test erschienen, für den sie sich angemeldet und bezahlt hatten. Bei 110 Euro je Anmeldung sind das rund 4,53 Millionen Euro, die den Universitäten aus Nichtantritten zugeflossen sind. Allein 2020 waren es über eine halbe Million.
Für dich ist daran nur eines wichtig, und es ist der Grund, warum dieser Abschnitt überhaupt hier steht: Rechne deine Chancen nie gegen die Anmeldezahl, sondern gegen die Antrittszahl. Der Unterschied beträgt jedes Jahr mehrere tausend Personen.
Die Standorte im Vergleich
Wo du antrittst, entscheidest du bei der Anmeldung im März – und es macht einen messbaren Unterschied.
| Standort | angetreten 2026 | Plätze | Chance | pro Platz | |
|---|---|---|---|---|---|
| Wien | 6.573 | 784 | 11,9 % | 8,4 | |
| Innsbruck | 2.630 | 430 | 16,3 % | 6,1 | |
| Graz | 2.321 | 406 | 17,5 % | 5,7 | |
| Linz | 1.724 | 330 | 19,1 % | 5,2 | |
| Österreich | 13.248 | 1.950 | 14,7 % | 6,8 |
Die Spanne ist erheblich: In Linz ist die rechnerische Chance gut anderthalbmal so hoch wie in Wien. Das liegt nicht daran, dass der Test dort anders wäre – er ist an allen vier Standorten identisch –, sondern schlicht daran, wie viele Personen sich wo anmelden. Wien zieht seit jeher fast die Hälfte aller Antritte an.
Du kannst dich zwar an mehreren Standorten anmelden, antreten aber nur an einem – die Kostenbeteiligung fällt dabei je Anmeldung an. Die Zahlen oben sind deshalb ein Argument, aber kein alleiniges – Wohnort, Lebenshaltungskosten und die Frage, wo du tatsächlich sechs Jahre verbringen willst, wiegen im Zweifel schwerer als sieben Prozentpunkte Aufnahmequote.
Wer eigentlich antritt
Der MedAT ist seit Jahren deutlich weiblich geprägt.
Die Universitäten weisen die Geschlechterverteilung nur sporadisch aus. Für 2024 liegen die Zahlen für alle vier Standorte vor, und sie ergeben ein sehr einheitliches Bild: Von den 15.158 Angemeldeten waren 9.645 Frauen und 5.513 Männer – ein Frauenanteil von 63,6 Prozent.
| Standort | Frauen | Männer | Frauenanteil | |
|---|---|---|---|---|
| Wien | 4.676 | 2.708 | 63,3 % | |
| Innsbruck | 2.079 | 1.117 | 65,0 % | |
| Graz | 1.646 | 957 | 63,2 % | |
| Linz | 1.244 | 731 | 63,0 % | |
| Österreich | 9.645 | 5.513 | 63,6 % |
Anmeldungen 2024, Human- und Zahnmedizin zusammen. Der Frauenanteil liegt an allen vier Standorten zwischen 63 und 65 Prozent – die Verteilung ist also kein Standorteffekt.
Der Gesamtwert
Die eine Zahl, auf die am Ende alles hinausläuft.
Dein Testergebnis wird nicht als Punktzahl mitgeteilt, sondern als Gesamtwert in Prozent. Er entsteht in zwei Schritten. Zuerst wird für jeden Testteil ausgerechnet, welchen Anteil der dort erreichbaren Punkte du geholt hast. Diese Anteile werden anschließend nach der offiziellen Gewichtung zusammengezählt.
| Testteil | Gewicht | |
|---|---|---|
| Basiskenntnistest (BMS) | 40 % | |
| Kognitive Fähigkeiten (KFF) | 40 % | |
| Textverständnis (TV) | 10 % | |
| Sozial-emotionale Kompetenzen (SEK) | 10 % |
Der Gesamtwert ist nicht dein Abstand zum besten Ergebnis des Jahrgangs. Er ist der Anteil der Punkte, die du von den erreichbaren geholt hast – ein absoluter Wert, kein Vergleich mit den anderen. Wer 75 Prozent erreicht, hat drei Viertel der möglichen Leistung gebracht, unabhängig davon, wie gut oder schlecht der Rest des Jahrgangs war.
Weil beide großen Blöcke gleich schwer wiegen, gilt eine Faustregel, die viele überrascht: Der kognitive Teil zählt genauso viel wie Biologie, Chemie, Physik und Mathematik zusammen. Wer nur die Naturwissenschaften lernt, lässt 60 Prozent der Wertung liegen.
Welcher Gesamtwert reicht für einen Studienplatz?
Die Gesamtwerte der zuletzt Zugelassenen von 2020 bis 2026 – und warum diese Zahl weniger aussagt, als sie scheint.
Eine feste Bestehensgrenze gibt es beim MedAT nicht. Alle Teilnehmer werden nach ihrem Gesamtwert in eine Rangliste gebracht, und die Plätze gehen von oben nach unten weg. Der Wert, über den alle reden, ist deshalb kein Prüfungsmaßstab, sondern schlicht der Gesamtwert der letzten Person, die noch einen Platz bekommen hat. Weil Zugelassene absagen und andere nachrücken, verschiebt sich diese Schwelle nach der ersten Zusage meist noch um ein bis zwei Punkte nach unten.
Weder die Universitäten noch medizinstudieren.at veröffentlichen, welchen Gesamtwert die zuletzt zugelassene Person hatte. Alle folgenden Zahlen stammen aus Teilnehmerumfragen von Vorbereitungsanbietern und sind auf ein bis zwei Prozentpunkte genau. Für die Jahre vor 2020 gibt es überhaupt keine belastbare Reihe.
Diagramm seitlich verschiebbar.
| Jahr | Wien | Innsbruck | Graz | Linz | Wien − Linz |
|---|---|---|---|---|---|
| 2020 | 81,0 | 76,0 | 80,0 | 75,0 | 6,0 |
| 2021 | 79,4 | 75,0 | 77,5 | 73,0 | 6,4 |
| 2022 | 75,0 | 68,0 | 72,0 | 67,5 | 7,5 |
| 2023 | 78,5 | 71,5 | 74,0 | 70,5 | 8,0 |
| 2024 | 71,6 | 65,0 | 67,0 | 64,0 | 7,6 |
| 2025 | 78,5 | 71,5 | 73,5 | 70,5 | 8,0 |
| 2026 | 79,7 | 74,5 | 75,0 | 73,5 | 6,2 |
Österreich-Kontingent, Humanmedizin, Angaben in Prozent des Gesamtwerts.
Drei Dinge, die die Kurve zeigt
- Die Gesamtwerte steigen nicht. Sie schwanken zwischen 64 und 81 Prozent, und sie folgen keinem Trend. 2024 fielen sie überall um sechs bis sieben Punkte, 2025 sprangen sie fast auf das alte Niveau zurück.
- Der Grund ist die Schwierigkeit des jeweiligen Tests, nicht das Niveau des Jahrgangs. Weil der Gesamtwert absolut gerechnet wird, drückt ein schwerer Test alle Werte gleichzeitig nach unten. 2024 war so ein Jahr.
- Die Rangfolge der Standorte ist dagegen bemerkenswert stabil. Wien liegt in jedem einzelnen Jahr vorn, Linz in jedem einzelnen Jahr hinten, und der Abstand zwischen beiden bewegt sich seit 2020 in einem engen Band von 6,0 bis 8,0 Punkten.
Ein Gesamtwert von 72 Prozent hätte 2024 in Graz locker gereicht und wäre 2020 an allen vier Standorten zu wenig gewesen. Die Gesamtwerte vergangener Jahre sagen deshalb nichts darüber, ob dein Ergebnis „reicht“ – sie zeigen nur, in welchem Bereich sich die Schwelle üblicherweise bewegt. Nimm sie als Erwartungsband, nicht als Zielmarke.
Ein Gesamtwert von 80 Prozent hat in den letzten sieben Jahren fast überall gereicht – die einzige Ausnahme war 2020, als in Wien 81,0 Prozent nötig waren. Mit 70 Prozent kommst du dagegen nur in einem schwachen Jahr wie 2024 durch, und auch dort nicht in Wien. Wenn du eine Zielmarke brauchst, nimm 80.
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Die drei Kontingente
Die Plätze werden vor dem Test in drei Töpfe aufgeteilt, und du konkurrierst nur innerhalb deines Topfes.
| Kontingent | Wer hineinfällt | Anteil | Plätze 2026 |
|---|---|---|---|
| Österreich | Reifezeugnis in Österreich erworben – oder gleichgestellt: Südtirol (deutsch- oder ladinischsprachig), Luxemburg, Liechtenstein | 75 % | ~1.355 |
| EU | Reifezeugnis aus einem anderen EU-Land, darunter auch die italienischsprachige Südtiroler Matura | 20 % | ~361 |
| Nicht-EU | alle übrigen | 5 % | ~90 |
Die Anteile beziehen sich auf die 1.806 Plätze der Humanmedizin – für die Zahnmedizin gibt es keine Kontingentregelung, dort entscheidet allein die Rangliste des MedAT-Z.
Die Aufteilung wirkt sich unmittelbar auf die Schwelle aus. In Wien und Graz liegen der österreichische und der EU-Gesamtwert meist gleichauf, in Innsbruck und Linz liegt der EU-Wert regelmäßig drei bis fünf Punkte höher – dort ist das Kontingent klein und die Konkurrenz aus Deutschland besonders stark. Für das Nicht-EU-Kontingent gibt es keine belastbaren Zahlen; da nur jeder zwanzigste Platz dorthin geht, liegt die Schwelle faktisch am höchsten.
Wer als Österreicher gilt, ohne Österreicher zu sein
Entscheidend für dein Kontingent ist nicht deine Staatsbürgerschaft, sondern wo du dein Reifezeugnis erworben hast. Ein deutscher Staatsbürger mit österreichischer Matura fällt ins Österreich-Kontingent, eine Österreicherin mit deutschem Abitur dagegen ins EU-Kontingent.
Für eine Gruppe hat das eine Folge, die viele selbst nicht kennen: Abschlusszeugnisse deutsch- oder ladinischsprachiger Südtiroler Sekundarschulen zweiten Grades sind einem österreichischen Reifezeugnis gleichgestellt. Wer in Bozen, Brixen oder Bruneck auf Deutsch maturiert hat, konkurriert also um die 75 Prozent der Plätze und nicht um die 20 Prozent des EU-Topfes – ein spürbarer Unterschied, denn in Innsbruck und Linz liegt die EU-Schwelle regelmäßig drei bis fünf Punkte höher. Dieselbe Gleichstellung gilt aufgrund entsprechender Abkommen für Reifezeugnisse aus Luxemburg und Liechtenstein.
Erstens gilt die Gleichstellung nur, sofern mit dem Südtiroler Abschluss nicht ohnehin in Italien der unmittelbare Hochschulzugang verbunden ist – im Zweifel klärt das die Universität, an der du dich anmeldest. Zweitens betrifft sie ausdrücklich nur die deutsch- und ladinischsprachigen Schulen; wer eine italienischsprachige Südtiroler Matura hat, fällt ins EU-Kontingent.
Aus der Zusammenschau der letzten Jahre ergeben sich als sichere Zielwerte: im Österreich-Kontingent rund 80 Prozent, im EU-Kontingent etwa 82 Prozent und im Nicht-EU-Kontingent 83 bis 84 Prozent. Das sind Vorbereitungsziele mit Sicherheitsabstand, keine Prognosen für einen bestimmten Jahrgang.
Zahnmedizin
Weniger Plätze, mehr Bewerber je Platz – aber niedrigere Gesamtwerte.
Von den 1.950 Plätzen entfallen 144 auf die Zahnmedizin, angeboten in Wien, Innsbruck und Graz. Linz führt keinen zahnmedizinischen Studiengang. Der Test ist weitgehend derselbe; statt Textverständnis werden die manuellen Fähigkeiten geprüft, und der Untertest Implikationen erkennen entfällt.
| Standort | Plätze 2026 | Bewerber je Platz | Gesamtwert 2026 |
|---|---|---|---|
| Wien | 80 | 13 | ~76,2 % |
| Innsbruck | 40 | 10 | ~73 % |
| Graz | 24 | 11 | ~73 % |
Auffällig ist der Gegensatz: Auf einen zahnmedizinischen Platz kommen mehr Bewerber als auf einen humanmedizinischen, trotzdem liegt der nötige Gesamtwert niedriger – in Wien 2026 um rund dreieinhalb Punkte. Belastbare Reihen gibt es allerdings nur für 2025 und 2026.
Was du dir merken solltest
- Rechne mit 14,7 statt 11,6 Prozent. Jeder fünfte Angemeldete erscheint nicht – deine tatsächliche Konkurrenz ist rund 3.600 Personen kleiner als die Schlagzeile.
- Die Standortwahl im März ist eine echte Entscheidung. Zwischen Wien und Linz liegen gut sieben Prozentpunkte Aufnahmequote und seit Jahren konstant sechs bis acht Punkte beim nötigen Gesamtwert.
- Der Gesamtwert ist absolut, nicht relativ. Er misst, wie viel der erreichbaren Punkte du geholt hast, und nicht deinen Abstand zum Jahrgangsbesten.
- BMS und KFF sind zusammen 80 Prozent der Wertung. Der kognitive Teil wiegt allein so schwer wie alle vier Naturwissenschaften zusammen.
- 80 Prozent sind die brauchbare Zielmarke. In sieben Jahren hat dieser Wert fast überall gereicht; die Ausnahme war Wien 2020 mit 81,0 Prozent, und im EU- und im Nicht-EU-Kontingent liegen die Schwellen mit 82 sowie 83 bis 84 Prozent höher.
Stand: 21. August 2026. Anmelde-, Antritts- und Platzzahlen aus den Presseaussendungen der Medizinischen Universitäten und der APA/OTS sowie von medizinstudieren.at. Gesamtwerte der zuletzt Zugelassenen aus Teilnehmerumfragen von MEDBREAKER, Mission MedAT, MOALIA und medithappen – inoffiziell und auf ein bis zwei Prozentpunkte genau. Geschlechterverteilung nach den Anmeldezahlen 2024.
Wie die vier Testteile gewichtet werden, entscheidet darüber, wie sich diese Grenzwerte auf deine eigene Punktzahl übertragen. Was einzelne Untertests beitragen, zeigt Gedächtnis und Merkfähigkeit mit 25 Punkten.
Die eigene Punktzahl gegen diese Grenzwerte stellen lässt sich in der kostenlosen Diagnose, im MedAT-Kurs kommen Simulationen und Auswertung dazu.