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MedAT-Vorbereitung 2027

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  1. Dein individualisierter Übungsbereich

    MedAT: Diagnostik - deine persönliche Lernsituation
  2. Komplette Testsimulation zur Einstufung
  3. Heutige To-Do Liste
  4. Personalisierter Lernplan
  5. Ergebnisse abgeschlossener Testsimulationen
  6. Prognose deines MedAT-Ergebnisses 2027
  7. Einführung
    Informationen zum MedAT
    9 Themen
  8. MedAT-Vorbereitung
  9. Altfragen
    6 Themen
    |
    48 Tests
  10. Statistiken und Gesamtwerte
  11. Formelsammlung
  12. Werkzeuge
    6 Themen
  13. Basiskenntnistest medizinische Studiengänge (BMS)
    Biologie
    21 Themen
    |
    21 Tests
  14. Chemie
    13 Themen
    |
    13 Tests
  15. Physik
    7 Themen
    |
    7 Tests
  16. Mathematik
    6 Themen
    |
    6 Tests
  17. Textverständnis
    Textverständnis
    15 Tests
  18. Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten (KFF)
    Figuren zusammensetzen
    14 Tests
  19. Gedächtnis und Merkfähigkeit
    15 Tests
  20. Zahlenfolgen
    11 Tests
  21. Wortflüssigkeit
    6 Tests
  22. Implikationen erkennen
    10 Tests
  23. Sozial-emotionale Kompetenzen
    Soziales Entscheiden
    10 Tests
  24. Emotionen erkennen
    10 Tests
  25. Emotionen regulieren
    10 Tests
  26. Simulationen
    MedAT-Rechner
  27. Simulation - BMS
  28. Simulation - Textverständnis
  29. Simulation - KFF
  30. Simulation - SEK
    1 Test
Fortschritt
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Warum Simulationen so viel bringen

Es gibt in der Prüfungspsychologie kaum einen so gut belegten Befund wie diesen: Wer die Prüfungssituation vorher realistisch übt, schneidet in der echten Prüfung besser ab. Der Grund ist unspektakulär. Am Testtag kommen Dinge zusammen, die man beim Lernen am Schreibtisch nie trainiert — der Zeitdruck, die ungewohnte Umgebung, die Ermüdung nach drei Stunden, die Notwendigkeit, eine verpatzte Aufgabe sofort abzuhaken und weiterzumachen.

Wer das nie geübt hat, erlebt es zum ersten Mal an dem Tag, an dem es zählt. Wer es acht Mal geübt hat, kennt es und kann sich auf die Aufgaben konzentrieren.

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Was unsere Befragungen zeigen

Um diesen Zusammenhang für den MedAT selbst zu prüfen, haben wir über mehrere Jahre hinweg mehrere hundert Teilnehmer nach ihrer Vorbereitung und ihrem tatsächlichen Testergebnis gefragt. In der Auswertung des Jahrgangs 2020 zeigte sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Anzahl absolvierter Simulationen und dem erreichten Gesamtwert.

Wer gar keine Simulation geschrieben hatte, lag im Mittel bei rund 70 Prozent des Gesamtwerts. Mit jeder weiteren Simulation stieg der Durchschnitt spürbar an; bei sechs bis sieben Durchläufen lag er bei etwa 80 Prozent. Oberhalb von sieben bis acht Simulationen flachte die Kurve ab — mehr zu schreiben brachte im Mittel kaum noch etwas.

Zwei Einschränkungen gehören dazu. Erstens sind das Werte einer Befragung unter unseren eigenen Teilnehmern, keine offizielle Statistik. Zweitens beschreibt ein Zusammenhang keine Ursache: Wer acht Simulationen schreibt, ist meist ohnehin jemand, der früh anfängt und diszipliniert arbeitet. Die Simulationen sind ein Teil dieser Haltung, nicht ihr Ersatz.

Und ganz wichtig: Aus einem Prozentwert lässt sich nicht ableiten, ob es für einen Studienplatz reicht. Die Grenze wird jedes Jahr neu durch die Rangliste bestimmt und hängt vom Standort, vom Kontingent und von den Leistungen aller anderen ab. Ein Wert, der in einem Jahrgang gereicht hat, kann im nächsten zu wenig sein.

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Wie viele Simulationen sinnvoll sind

Als Orientierung haben sich sieben bis acht vollständige Durchläufe bewährt, verteilt über die letzten sechs bis acht Wochen vor dem Test. Vollständig heißt: alle Testteile in der richtigen Reihenfolge, mit den echten Zeitvorgaben und mit der Mittagspause dazwischen. Eine halbe Simulation am Nachmittag trainiert genau das nicht, worauf es ankommt.

Wichtiger als die Zahl ist ohnehin, was danach passiert. Eine Simulation, die du schreibst und weglegst, bringt wenig. Eine Simulation, die du auswertest — welcher Untertest hat Punkte gekostet, war es Wissen oder Zeit, welche Fehler wiederholen sich — bringt dich weiter. Genau dafür ist die MedAT Diagnostik gedacht, die deine Ergebnisse aufschlüsselt und dir zeigt, wo du ansetzen musst.

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Wie lange du dich vorbereiten solltest

In denselben Befragungen zeigte sich ein zweiter Zusammenhang, diesmal bei der Vorbereitungsdauer. Vier bis sechs Monate erwiesen sich als das günstigste Fenster. Bei deutlich kürzerer Vorbereitung fehlte in der Regel die Zeit, den Stoff zu festigen und genügend zu simulieren. Bei deutlich längerer Vorbereitung wurden die Ergebnisse im Mittel aber nicht mehr besser.

Das klingt zunächst überraschend, ist es aber nicht. Wer ein ganzes Jahr lernt, verliert oft die Intensität, wiederholt zu früh Gelerntes wieder und wieder und verliert unterwegs die Motivation. Ein konzentrierter Zeitraum von etwa einem halben Jahr, in dem wirklich regelmäßig gearbeitet wird, schlägt ein zerfasertes Jahr deutlich.