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MedAT-Vorbereitung 2027

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  1. Dein individualisierter Übungsbereich

    MedAT: Diagnostik - deine persönliche Lernsituation
  2. Komplette Testsimulation zur Einstufung
  3. Heutige To-Do Liste
  4. Personalisierter Lernplan
  5. Ergebnisse abgeschlossener Testsimulationen
  6. Prognose deines MedAT-Ergebnisses 2027
  7. Einführung
    Informationen zum MedAT
    9 Themen
  8. MedAT-Vorbereitung
  9. Altfragen
    6 Themen
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    48 Tests
  10. Statistiken und Gesamtwerte
  11. Formelsammlung
  12. Werkzeuge
    6 Themen
  13. Basiskenntnistest medizinische Studiengänge (BMS)
    Biologie
    21 Themen
    |
    21 Tests
  14. Chemie
    13 Themen
    |
    13 Tests
  15. Physik
    7 Themen
    |
    7 Tests
  16. Mathematik
    6 Themen
    |
    6 Tests
  17. Textverständnis
    Textverständnis
    15 Tests
  18. Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten (KFF)
    Figuren zusammensetzen
    14 Tests
  19. Gedächtnis und Merkfähigkeit
    15 Tests
  20. Zahlenfolgen
    11 Tests
  21. Wortflüssigkeit
    6 Tests
  22. Implikationen erkennen
    10 Tests
  23. Sozial-emotionale Kompetenzen
    Soziales Entscheiden
    10 Tests
  24. Emotionen erkennen
    10 Tests
  25. Emotionen regulieren
    10 Tests
  26. Simulationen
    MedAT-Rechner
  27. Simulation - BMS
  28. Simulation - Textverständnis
  29. Simulation - KFF
  30. Simulation - SEK
    1 Test
Fortschritt
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Worum es beim MedAT geht

Der MedAT entscheidet an einem einzigen Tag darüber, wer in Österreich Medizin studieren darf. Es gibt keine Zwischenprüfung, keine Bewerbungsmappe und keine Rolle für die Maturanote — es zählt allein das Testergebnis. Zuletzt standen 1.950 Studienplätzen 16.880 Anmeldungen gegenüber — angetreten sind davon 13.248, denn rund jeder fünfte Angemeldete erscheint gar nicht erst zum Test.

Das klingt hart, hat aber einen Vorteil: Der Test ist planbar. Die Struktur ist seit Jahren stabil, die Inhalte sind veröffentlicht, und die Aufgabenformate wiederholen sich. Wer weiß, was kommt, kann sich gezielt vorbereiten — und genau darum geht es auf dieser Seite.

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Die vier Testteile und ihr Gewicht

Der MedAT gliedert sich in vier Testteile, die unterschiedlich stark in das Ergebnis einfließen. Diese Gewichtung ist die wichtigste strategische Information überhaupt, denn sie bestimmt, wo sich deine Lernzeit am meisten auszahlt.

TestteilAnteilWas geprüft wird
Basiskenntnistest (BMS)40 %Biologie, Chemie, Physik, Mathematik
Kognitive Fähigkeiten (KFF)40 %fünf Untertests zu Denken und Merken
Textverständnis (TV)10 %schnelles, genaues Lesen
Sozial-emotionale Kompetenzen (SEK)10 %drei Untertests zum Zwischenmenschlichen

BMS und KFF machen zusammen 80 Prozent aus. Wer seine Zeit gleichmäßig auf alle vier Teile verteilt, verteilt sie also falsch. Gleichzeitig gilt: Die restlichen 20 Prozent sind vergleichsweise günstig zu holen, weil SEK und Textverständnis mit überschaubarem Aufwand deutlich besser werden.

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Basiskenntnistest (BMS)

Der BMS prüft schulisches Naturwissenschaftswissen in Biologie, Chemie, Physik und Mathematik ab. Was genau verlangt wird, steht in der offiziellen Stichwortliste, die jährlich aktualisiert und über den Virtuellen Medizinischen Campus veröffentlicht wird. Sie ist verbindlich — was dort nicht steht, wird nicht geprüft, und was dort steht, kann drankommen.

Für die Vorbereitung ist der BMS der Teil mit dem klarsten Zusammenhang zwischen Aufwand und Ergebnis. Wissen lässt sich aufbauen, und der Stoff ist endlich.

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Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten (KFF)

Hier wird nichts abgefragt, was man vorher wissen könnte. Stattdessen geht es um Denken unter Zeitdruck, verteilt auf fünf Untertests: Figuren zusammensetzen, Gedächtnis und Merkfähigkeit, Zahlenfolgen, Wortflüssigkeit sowie Implikationen erkennen. Der Gedächtnistest läuft dabei zweigeteilt ab — erst eine Lernphase zu Beginn des Nachmittagsblocks, die Abfrage folgt später.

Der verbreitete Irrtum ist, KFF sei angeboren und deshalb nicht trainierbar. Das Gegenteil stimmt: Gerade weil es um Verfahren und Muster geht, verbessern sich die meisten hier am deutlichsten — vorausgesetzt, sie üben mit Methode statt einfach viele Aufgaben zu rechnen.

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Textverständnis (TV)

Das Textverständnis ist Testteil und Untertest zugleich. Alle Antworten stehen im Text, Vorwissen wird nicht gebraucht. Anders als beim BMS ändern sich die Anforderungen von Jahr zu Jahr praktisch nicht — dasselbe gilt für die kognitiven Untertests. Was du hier einmal beherrschst, bleibt gültig.

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Sozial-emotionale Kompetenzen (SEK)

Der letzte Testteil prüft in drei Untertests, wie du soziale Situationen einschätzt: Emotionen erkennen, Emotionen regulieren und Soziales Entscheiden. Auch hier gibt es kein Faktenwissen zu lernen, aber sehr wohl eine Auswertungslogik zu verstehen — und die zu kennen macht den Unterschied.

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Der Testtag in Kürze

Der Test beginnt um 9:00 Uhr und dauert den ganzen Tag. Am Vormittag wird der BMS geschrieben, gefolgt vom Textverständnis; nach der Mittagspause folgen die kognitiven Untertests und zum Schluss die sozial-emotionalen Kompetenzen. Die reine Bearbeitungszeit summiert sich auf gut vier Stunden; offiziell endet der Test gegen halb drei. In der Praxis zieht es sich durch Instruktionen, Materialausgabe und Wartezeiten aber regelmäßig bis 16 oder 17 Uhr — plane den Tag also komplett ein.

Wie viele Aufgaben in welcher Zeit auf dich zukommen, findest du im Detail auf der Seite zu den Testteilen und Untertests.