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Medizin studieren

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  1. Numerus apertus
  2. Allgemeines

    Wie du diesen Kurs nutzt
  3. Dein Weg zum Studienplatz in sechs Etappen
  4. Medizin studieren in Deutschland
    Deutschland: Zulassung
    6 Themen
  5. Deutschland: Studienorte für Humanmedizin
    43 Themen
  6. Deutschland: Bewerbung
    3 Themen
  7. TMSnat
  8. Deutschland: Aufbau des Medizinstudiums
  9. Deutschland: Wenn es nicht sofort klappt
  10. Medizin studieren in Österreich
    Österreich: Zulassung
    2 Themen
  11. Österreich: Studienorte für Humanmedizin
    4 Themen
  12. Österreich: Bewerbung
    2 Themen
  13. MedAT
  14. Österreich: Aufbau des Medizinstudiums
  15. Österreich: Wenn es nicht sofort klappt
  16. Medizin studieren in der Schweiz
    Schweiz: Zulassung
    2 Themen
  17. Schweiz: Studienorte für Humanmedizin
    11 Themen
  18. Schweiz: Bewerbung
    2 Themen
  19. Numerus clausus (Eignungstest für medizinische Studiengänge - EMS)
  20. Schweiz: Aufbau des Medizinstudiums
  21. Schweiz: Wenn es nicht sofort klappt
  22. Medizin studieren im Ausland
    Bewerbung im europäischen Ausland
    2 Themen
  23. Studienorte für Humanmedizin in Europa
    28 Themen
  24. Studium in Europa
    2 Themen
  25. USA und Rest der Welt
  26. Alternativen
    Privatuniversitäten
  27. Zweitstudium, Ortswechsel und Rückkehr aus dem Ausland
  28. Organisation
    Was das Studium kostet und wie du es finanzierst
  29. Dein Zeitplan bis zur Bewerbung
Fortschritt
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Genf lässt jeden ins erste Studienjahr, der die formalen Voraussetzungen erfüllt — und siebt dann hart aus. Von 500 Plätzen im ersten Jahr bleiben im zweiten nur 158.

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Auf einen Blick

OrtGenf, Kanton Genf
SpracheFranzösisch
AbschlussBachelor of Medicine (B Med) und Master of Medicine (M Med)
Studienplätze 1. Studienjahr500 (Bachelor)
Plätze im 2. Studienjahr158
Masterplätze158
Studieneignungstestkeiner — Auswahl über den concours nach dem 1. Jahr
Websiteunige.ch/medecine
Bewerbungunige.ch/medecine/enseignement1/bachelor-e…
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Zulassung und Bewerbung

Hier gibt es keinen Numerus clausus und keinen EMS. Du schreibst dich ein und studierst zunächst — die Auswahl findet erst am Ende des ersten Studienjahres statt, über den sogenannten concours. Wer besteht, kommt ins zweite Jahr; wer nicht besteht, hat genau einen Wiederholungsversuch.

Die Zahlen sind eindeutig: 500 Plätze im ersten, 158 im zweiten Jahr. Rund zwei Drittel scheiden also nach dem ersten Jahr aus. Das ist kein Nebeneffekt, sondern das Auswahlverfahren selbst — nur eben nach hinten verlegt.

Ohne Schweizer Pass oder Wohnsitz in der Schweiz wirst du nicht zugelassen. Das ist keine Auslegungsfrage, sondern die ausdrückliche Regel von swissuniversities. Ein Studentenvisum reicht nicht. Ausnahmen gelten unter anderem für Inhaber einer C-Bewilligung, für B-Bewilligungen mit Vermerk „Familiennachzug”, nach mindestens fünf Jahren Wohnsitz in der Schweiz und für Inhaber einer Schweizer Matura — nachzuweisen bereits zum Zeitpunkt der Voranmeldung am 15. Februar.

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Was du wissen solltest

Der offene Zugang wird oft als Hintertür in die Schweiz beworben. Das ist er nicht: Erstens gilt auch hier die Wohnsitzregel, zweitens verlierst du bei einem Scheitern zwei Jahre statt weniger Stunden im Test. Wer diesen Weg geht, braucht Französisch auf muttersprachlichem Niveau.