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Medizin studieren

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  1. Numerus apertus
  2. Allgemeines

    Wie du diesen Kurs nutzt
  3. Dein Weg zum Studienplatz in sechs Etappen
  4. Medizin studieren in Deutschland
    Deutschland: Zulassung
    6 Themen
  5. Deutschland: Studienorte für Humanmedizin
    43 Themen
  6. Deutschland: Bewerbung
    3 Themen
  7. TMSnat
  8. Deutschland: Aufbau des Medizinstudiums
  9. Deutschland: Wenn es nicht sofort klappt
  10. Medizin studieren in Österreich
    Österreich: Zulassung
    2 Themen
  11. Österreich: Studienorte für Humanmedizin
    4 Themen
  12. Österreich: Bewerbung
    2 Themen
  13. MedAT
  14. Österreich: Aufbau des Medizinstudiums
  15. Österreich: Wenn es nicht sofort klappt
  16. Medizin studieren in der Schweiz
    Schweiz: Zulassung
    2 Themen
  17. Schweiz: Studienorte für Humanmedizin
    11 Themen
  18. Schweiz: Bewerbung
    2 Themen
  19. Numerus clausus (Eignungstest für medizinische Studiengänge - EMS)
  20. Schweiz: Aufbau des Medizinstudiums
  21. Schweiz: Wenn es nicht sofort klappt
  22. Medizin studieren im Ausland
    Bewerbung im europäischen Ausland
    2 Themen
  23. Studienorte für Humanmedizin in Europa
    28 Themen
  24. Studium in Europa
    2 Themen
  25. USA und Rest der Welt
  26. Alternativen
    Privatuniversitäten
  27. Zweitstudium, Ortswechsel und Rückkehr aus dem Ausland
  28. Organisation
    Was das Studium kostet und wie du es finanzierst
  29. Dein Zeitplan bis zur Bewerbung
Fortschritt
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Drei Dinge entscheiden über ein Auslandsstudium: welche Sprache du mitbringst, ob ein Test verlangt wird — und ob dein Abschluss am Ende zu Hause zählt. Der dritte Punkt ist der wichtigste, und der beruhigendste.

1

Sprache

Die Landessprache ist zugleich Zugangsvoraussetzung und Preisnachlass. Englischsprachige Studiengänge sind fast überall die teuerste Variante, deutschsprachige gibt es nur in Ungarn und Kroatien.

Osteuropäische Universitäten haben in den letzten 10 bis 15 Jahren massiv englische, teils auch deutsche und französische Studiengänge aufgebaut. Der Grund ist offen benannt: die Zahlungsbereitschaft deutscher und österreichischer Bewerber. Du bist dort ein zahlender Kunde — das ist keine Warnung, aber eine nützliche Perspektive bei Verhandlungen und Erwartungen.

2

Aufnahmeprüfung

Ob ein Test verlangt wird, unterscheidet sich stark. Wo es einen gibt, prüft er in der Regel Naturwissenschaften auf Oberstufenniveau, kognitive Fähigkeiten oder beides. Bekannte Beispiele sind der IMAT in Italien und das ccvx-Verfahren in den Niederlanden.

Der italienische IMAT arbeitet mit Minuspunkten: 1,5 Punkte für eine richtige Antwort, minus 0,4 für eine falsche. Raten kostet dich dort echte Punkte — anders als beim MedAT, wo es nur Pluspunkte gibt.

3

Anerkennung

Das ist der Kern: Innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums — inklusive Island, Norwegen und Liechtenstein — lässt sich ein abgeschlossenes Medizinstudium in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz anerkennen. Du beantragst deine Approbation im jeweiligen Bundesland und erhältst sie.

Die einzige praktische Bedingung ist die deutsche Sprache auf mindestens C1-Niveau. Wer sechs Jahre auf Englisch in Riga studiert hat, muss die deutsche Fachsprache beherrschen, bevor er hier praktizieren darf.

Ausserhalb des EWR wird es komplizierter. Bei USA, Kanada und Australien ist die Anerkennung normalerweise unproblematisch, bei der Türkei ebenfalls, sofern Deutsch beherrscht wird und gegebenenfalls ein kleiner fachlicher Test abgelegt wird. Bei Ländern wie Ägypten, Peru oder Pakistan muss individuell geprüft werden.

Landessprache senkt Kosten und öffnet Türen. Tests gibt es nicht überall, wo doch, meist Naturwissenschaften. Innerhalb des EWR ist die Anerkennung gesichert — Deutsch auf C1 ist die einzige echte Bedingung.