Medizin studieren
-
Numerus apertus
-
Allgemeines
Wie du diesen Kurs nutzt -
Dein Weg zum Studienplatz in sechs Etappen
-
Medizin studieren in DeutschlandDeutschland: Zulassung6 Themen
-
Deutschland: Studienorte für Humanmedizin43 Themen
-
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen
-
Universität Augsburg
-
Friedrich-Alexander Universität Erlangen Nürnberg/Bayreuth
-
Freie Universität Berlin FU - Charité - Universitätsmedizin
-
Universität Bielefeld
-
Ruhr Universität Bochum
-
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
-
Technische Universität Dresden/Chemnitz
-
Technische Universität Dresden
-
Universität Duisburg-Essen
-
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
-
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
-
Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main
-
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
-
Justus-Liebig-Universität Gießen
-
Georg-August-Universität Göttingen
-
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
-
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
-
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
-
Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
-
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
-
Friedrich-Schiller-Universität Jena
-
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
-
Universität zu Köln
-
Universität Leipzig
-
Universität zu Lübeck
-
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
-
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
-
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg/Mannheim
-
Philipps-Universität Marburg
-
Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)
-
Technische Universität München (TUM)
-
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
-
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
-
Universität Regensburg
-
Universität Rostock
-
Universität des Saarlandes
-
Eberhard Karls Universität Tübingen
-
Universität Ulm
-
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
-
Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (Cottbus)
-
MedizinCampus Niederbayern (Universität Regensburg)
-
Medizincampus Trier (Universitätsmedizin Mainz)
-
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen
-
Deutschland: Bewerbung3 Themen
-
TMSnat
-
Deutschland: Aufbau des Medizinstudiums
-
Deutschland: Wenn es nicht sofort klappt
-
Medizin studieren in ÖsterreichÖsterreich: Zulassung2 Themen
-
Österreich: Studienorte für Humanmedizin4 Themen
-
Österreich: Bewerbung2 Themen
-
MedAT
-
Österreich: Aufbau des Medizinstudiums
-
Österreich: Wenn es nicht sofort klappt
-
Medizin studieren in der SchweizSchweiz: Zulassung2 Themen
-
Schweiz: Studienorte für Humanmedizin11 Themen
-
Schweiz: Bewerbung2 Themen
-
Numerus clausus (Eignungstest für medizinische Studiengänge - EMS)
-
Schweiz: Aufbau des Medizinstudiums
-
Schweiz: Wenn es nicht sofort klappt
-
Medizin studieren im AuslandBewerbung im europäischen Ausland2 Themen
-
Studienorte für Humanmedizin in Europa28 Themen
-
Studium in Europa2 Themen
-
USA und Rest der Welt
-
AlternativenPrivatuniversitäten
-
Zweitstudium, Ortswechsel und Rückkehr aus dem Ausland
-
OrganisationWas das Studium kostet und wie du es finanzierst
-
Dein Zeitplan bis zur Bewerbung
Der folgende Entscheidungsweg reduziert 400 Universitäten auf wenige realistische Ziele. Er beginnt nicht mit dem Land, sondern mit deinem Budget.
1
Frage 1: Bist du bereit, hohe Studiengebühren zu zahlen?
Lautet die Antwort ja, stehen dir die Privatuniversitäten in Deutschland und Österreich offen — und die deutschsprachigen Studiengänge in Ungarn.
Lautet sie nein, geht es weiter zur zweiten Frage.
2
Frage 2: Sprichst du neben Englisch eine weitere Fremdsprache?
Relevant ist jede Sprache, die im Europäischen Wirtschaftsraum gesprochen wird und die du auf angemessenem Niveau beherrschst.
| Antwort | Dein Weg |
|---|---|
| ja | Bewerbung im jeweiligen EU-Land, in der Landessprache — meist ohne oder mit geringen Gebühren |
| nein | Malta — Studium auf Englisch, ohne Aufnahmetest und ohne Studiengebühren |
Die Sprache ist der stärkste Hebel, den du hast. Wer schon immer gut in Französisch war, kann sich in Frankreich oder Luxemburg einschreiben — ohne Aufnahmeprüfung und praktisch ohne Kosten. Eine Sprache lässt sich in einem Jahr auf ein brauchbares Niveau bringen, eine Abiturnote nicht mehr.
3
Länder ohne oder mit geringen Gebühren
Bis maximal 750 Euro im Jahr:
| Land | Gebühren p. a. | Aufnahmetest | Note wichtig? |
|---|---|---|---|
| Belgien | 650 € | ja | ja |
| Dänemark | keine | nein | nein |
| Finnland | keine | ja | nein |
| Frankreich | 200 € | nein | nein |
| Griechenland | keine | ja | ja |
| Island | keine | ja | ja |
| Luxemburg | 300 € | nein | — |
| Malta | keine | nein | — |
| Norwegen | keine | nein | — |
| Portugal | 750 € | nein | — |
| Schweden | keine | nein | — |
| Slowenien | keine | nein | — |
In diesen Ländern studierst du in der jeweiligen Landessprache. Häufig wird eine gute Abschlussnote erwartet, teils auch bestimmte in der Schule belegte Fächer. Wo ein Aufnahmetest verlangt wird, prüft er meist naturwissenschaftliches Wissen auf Oberstufenniveau oder kognitive Fähigkeiten.
Malta ist der Ausreißer in dieser Tabelle: keine Gebühren, kein Test — und trotzdem auf Englisch, weil die Insel vor ihrer Unabhängigkeit britische Kronkolonie war.
Die Studiengebühren in der großen Länderübersicht gelten für englisch- oder deutschsprachige Studiengänge. Sprichst du die Landessprache, entfallen sie in den meisten Fällen. Wer kroatischer Herkunft ist, studiert in Kroatien gebührenfrei auf Kroatisch statt für bis zu 12.000 Euro auf Deutsch.
Zwei Fragen: Budget, dann Sprache. Viel Geld führt zu Privatunis oder Ungarn, eine Fremdsprache ins jeweilige EU-Land, keines von beidem nach Malta.