Medizin studieren
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Numerus apertus
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Allgemeines
Wie du diesen Kurs nutzt -
Dein Weg zum Studienplatz in sechs Etappen
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Medizin studieren in DeutschlandDeutschland: Zulassung6 Themen
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Deutschland: Studienorte für Humanmedizin43 Themen
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Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen
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Universität Augsburg
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Friedrich-Alexander Universität Erlangen Nürnberg/Bayreuth
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Freie Universität Berlin FU - Charité - Universitätsmedizin
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Universität Bielefeld
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Ruhr Universität Bochum
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Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
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Technische Universität Dresden/Chemnitz
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Technische Universität Dresden
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Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
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Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
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Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen
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Deutschland: Bewerbung3 Themen
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TMSnat
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Deutschland: Aufbau des Medizinstudiums
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Deutschland: Wenn es nicht sofort klappt
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Medizin studieren in ÖsterreichÖsterreich: Zulassung2 Themen
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Österreich: Studienorte für Humanmedizin4 Themen
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Österreich: Bewerbung2 Themen
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MedAT
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Österreich: Aufbau des Medizinstudiums
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Österreich: Wenn es nicht sofort klappt
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Medizin studieren in der SchweizSchweiz: Zulassung2 Themen
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Schweiz: Studienorte für Humanmedizin11 Themen
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Schweiz: Bewerbung2 Themen
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Numerus clausus (Eignungstest für medizinische Studiengänge - EMS)
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Schweiz: Aufbau des Medizinstudiums
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Schweiz: Wenn es nicht sofort klappt
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Medizin studieren im AuslandBewerbung im europäischen Ausland2 Themen
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Studienorte für Humanmedizin in Europa28 Themen
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Studium in Europa2 Themen
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USA und Rest der Welt
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AlternativenPrivatuniversitäten
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Zweitstudium, Ortswechsel und Rückkehr aus dem Ausland
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OrganisationWas das Studium kostet und wie du es finanzierst
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Dein Zeitplan bis zur Bewerbung
Stell dir alle Medizinstudienplätze eines Wintersemesters als einen Kuchen vor. Bevor irgendjemand nach Abiturnote sortiert wird, werden zwei Stücke abgeschnitten — und erst der große Rest wird nach dem Verfahren vergeben, das die meisten meinen, wenn sie über Zulassung sprechen.
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Schritt 1: Vorabquote und Hauptquote
Von gut 10.000 Plätzen gehen etwa 20 % in die Vorabquote und 80 % in die Hauptquote.
| Phase | Anteil | Für wen |
|---|---|---|
| Vorabquote | ca. 20 % | Härtefälle, öffentlicher Bedarf, Nicht-EU, Zweitstudium |
| Hauptquote | ca. 80 % | alle übrigen Bewerber |
Wenn du dich nach dem Abitur ganz normal bewirbst, spielt sich dein Verfahren praktisch vollständig in der Hauptquote ab. Die Vorabquote betrifft besondere Bewerbergruppen.
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Schritt 2: Die drei Quoten der Hauptquote
Die Hauptquote teilt sich in drei Töpfe auf. Wichtig ist, die beiden Bezugsgrößen auseinanderzuhalten: Die Prozentzahlen klingen sonst widersprüchlich.
| Quote | Anteil an der Hauptquote | Anteil an allen Plätzen | Zählt die Abiturnote? |
|---|---|---|---|
| Abiturbestenquote | 30 % | 24 % | ausschließlich |
| Zusätzliche Eignungsquote (ZEQ) | 10 % | 8 % | nein |
| Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) | 60 % | 48 % | ja, aber nicht allein |
„30 %” und „24 %” meinen dasselbe — einmal gemessen an der Hauptquote, einmal an allen Studienplätzen. Wenn dir irgendwo Zahlen begegnen, die nicht zusammenpassen, prüfe zuerst die Bezugsgröße.
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Was das für dich bedeutet
Fast die Hälfte aller Plätze wird im AdH vergeben — und dort zählt neben der Note zwingend mindestens ein Studieneignungstest. Weitere 8 % gehen in der ZEQ komplett ohne Abiturnote weg. Zusammen sind das über die Hälfte aller Plätze, bei denen du durch eigene Leistung nach dem Abitur etwas bewegen kannst.
Du bewirbst dich nicht für eine einzelne Quote. Du wirst automatisch in allen Quoten berücksichtigt, für die du in Frage kommst. Deine Aufgabe ist es also nicht zu wählen, sondern in möglichst vielen Töpfen gut dazustehen.
20 % Vorabquote, 80 % Hauptquote. Die Hauptquote teilt sich in Abiturbestenquote (24 % aller Plätze), ZEQ (8 %) und AdH (48 %). Bei 56 % aller Plätze zählt mehr als nur deine Note.