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EMS-Vorbereitung 2027

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  1. EMS: Diagnostik - deine persönliche Lernsituation
  2. Komplette Testsimulation zur Einstufung
  3. Personalisierter Lernplan
  4. Heutige To-Do-Liste
  5. Ergebnisse abgeschlossener Testsimulationen
  6. Dein Vorbereitungsstand im Verlauf
  7. Kopfrechen-Trainer
  8. Grundlagen und Verfahren

    Numerus clausus und EMS
    5 Themen
  9. Anmeldung, Fristen und Formalitäten
    7 Themen
  10. Aufbau, Bewertung und Studienplatzvergabe
    5 Themen
  11. Das Lernsystem
    5 Themen
  12. Die neun Aufgabengruppen
    Muster zuordnen
    118 Tests
  13. Medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis
    25 Tests
  14. Objekte im Raum
    1 Thema
    |
    111 Tests
  15. Quantitative und formale Probleme
    25 Tests
  16. Figuren lernen
    25 Tests
  17. Fakten lernen
    25 Tests
  18. Textverständnis
    25 Tests
  19. Diagramme und Tabellen
    25 Tests
  20. Konzentriertes und sorgfältiges Arbeiten
Fortschritt
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Aus deinen Punkten werden zwei Werte berechnet, und nur diese beiden zählen für die Zulassung. Der rohe Punktwert selbst taucht in keinem Entscheid auf, weil die Schwierigkeit zwischen den Jahrgängen leicht schwankt und Punktwerte deshalb nicht zwischen den Jahren vergleichbar sind.

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Der Test-Prozentrang

Der Test-Prozentrang (TP) gibt an, wie viel Prozent aller Teilnehmer ein schlechteres oder gleich gutes Ergebnis erreicht haben; die Differenz zu 100 sagt dir, wie viele besser waren. Er wird direkt aus der kumulierten Häufigkeitsverteilung aller Punktwerte eines Jahrgangs berechnet und ist ganzzahlig. Werte unter 10 werden auf 10 gesetzt.

Ein Rang, kein Prozentsatz Ein TP von 66 bedeutet, dass du besser oder gleich gut warst wie 66 Prozent des Feldes. Er bedeutet nicht, dass du 66 Prozent der Aufgaben gelöst hast.

Weil im Mittel nur die Hälfte der Aufgaben gelöst wird, liegt die dafür nötige Punktzahl deutlich tiefer, als die Zahl vermuten lässt.

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Der mittlere Rangplatz

Regelmässig erreichen mehr Personen genau den Grenzwert, als noch Plätze verfügbar sind. Für diesen Fall gibt es den mittleren Rangplatz (MR). Dafür wird für jede einzelne Aufgabengruppe ein eigener Rangplatz berechnet und über alle neun gemittelt; niedrige Werte stehen für bessere Leistungen. Zur Vergleichbarkeit zwischen den Jahren wird das Ergebnis auf 1 000 Personen umgerechnet.

Entscheidend ist eine Eigenschaft dieses Verfahrens, die man kennen muss, weil sie deine Vorbereitung steuert: Das ZTD schreibt, Rangplätze belohnten „gute Leistungen in einer schwierigen Aufgabengruppe stärker, indem dort niedrigere Rangplätze für die besten Leistungen resultieren”.

Zwei Personen, gleiche Punktzahl, verschiedener Rangplatz Stell dir einen Test mit zwei Aufgabengruppen und 100 Teilnehmern vor.

In Gruppe 1 erreichen zehn Personen die Höchstpunktzahl. Sie teilen sich die Ränge 1 bis 10 und erhalten alle den Durchschnittsrang 5,5. Person A ist darunter. Person B hat hier einen Punkt weniger und liegt gemeinsam mit vierzehn anderen auf Rang 18.

In Gruppe 2 erreicht nur Person B die Höchstpunktzahl und damit Rang 1. Person A hat hier einen Punkt weniger, teilt sich diesen Wert aber mit nur drei anderen und erhält Rang 3,5.

Beide haben dieselbe Gesamtpunktzahl und damit denselben Test-Prozentrang. Der mittlere Rangplatz aber trennt sie: Person A kommt auf (5,5 + 3,5) ÷ 2 = 4,5, Person B auf (18 + 1) ÷ 2 = 9,5.

Person A wird bevorzugt, weil sie insgesamt mehr Mitbewerber übertroffen hat – obwohl beide gleich viele Punkte haben.

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Was daraus für dich folgt

Aus dieser Mechanik ergibt sich eine Konsequenz, die kaum jemand ausspricht: Ein zusätzlicher Punkt ist für den mittleren Rangplatz nicht überall gleich viel wert. In eng gestreuten Aufgabengruppen – 2025 waren das Textverständnis mit 2,5, das Medizinisch-naturwissenschaftliche Grundverständnis und Diagramme und Tabellen mit je 2,8 – verschiebt ein Punkt dich um mehr Ränge als in breit gestreuten wie Muster zuordnen mit 3,8.

Zur Einordnung: Der mittlere Rangplatz bewegte sich 2025 zwischen 46 und 982, und er korreliert mit dem Test-Prozentrang zu −0,982. Beide Werte messen also weitgehend dasselbe – der MR ist die feinere Auflösung für den Gleichstand.

Beide Werte sind übertragbar Test-Prozentrang und mittlerer Rangplatz sind zwischen den Jahren vergleichbar. Genau deshalb lässt sich ein Testergebnis überhaupt ins Folgejahr übernehmen.

Der rohe Punktwert wäre dafür ungeeignet, weil die Schwierigkeit jedes Jahr leicht schwankt.

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Wie zuverlässig das Ergebnis ist

Zwei Kennzahlen aus dem Bericht des ZTD sagen etwas darüber, wie stabil dein Resultat ist. Die Reliabilität des Punktwerts nach der Testhalbierungsmethode lag 2025 bei .90, die Konsistenz des Testprofils bei .83 – beide Werte im üblichen Bereich und mindestens auf dem Niveau des Originaltests.

Das ZTD hält dabei ausdrücklich fest, dass die Zuverlässigkeit einzelner Aufgabengruppen für die Testverwendung nicht bedeutsam ist, weil keine Entscheidung auf einer einzelnen Gruppe beruht und die Gruppen nicht einzeln interpretiert werden. Ein Ausreisser nach unten in einer Gruppe ist also kein Urteil über eine Fähigkeit.