Bewertung, Antwortbogen und Täuschungshandlungen
Die Bewertung ist einfach gebaut, und gerade deshalb lohnt es sich, die wenigen Regeln ganz genau zu kennen, denn die meisten vermeidbaren Punktverluste entstehen genau hier und nicht beim eigentlichen Denken.
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1Wie gezählt wird
- Für jede richtige Antwort erhältst du einen Punkt.
- Falsch beantwortete Fragen werden mit null Punkten bewertet, denn ausser im konzentrierten Arbeiten gibt es keine Punktabzüge.
- Markierst du mehrere Antworten für eine Aufgabe, wird sie insgesamt mit null Punkten bewertet, selbst dann, wenn eine der markierten Antworten die richtige war.
- Einzige Ausnahme von der Regel ohne Minuspunkte ist das Konzentrierte und sorgfältige Arbeiten: Dort werden falsch markierte und übersehene Zeichen von den richtigen abgezogen.
Nie ein Feld leer lassen Weil es ausser im Konzentrationstest keine Minuspunkte gibt, ist eine unbeantwortete Aufgabe immer schlechter als eine geratene. Die Test-Info empfiehlt ausdrücklich, bei jeder Frage eine Antwort zu markieren.
Bei fünf Optionen liegt der Erwartungswert einer geratenen Antwort bei 0,2 Punkten, sodass du mit zehn leeren Feldern zwei ganze Punkte verschenkst, die dir sicher zugestanden hätten.
2Der Antwortbogen
Ausgewertet werden ausschliesslich die Markierungen auf dem maschinenlesbaren Antwortbogen. Eintragungen im Testheft werden auf keinen Fall berücksichtigt.
- Verwende einen weichen Bleistift der Härte 2B oder HB und markiere mit einem kräftigen, dunklen Strich.
- Ein Fehler darf nicht durchgestrichen, sondern muss sauber und ohne Schreibspuren ausradiert werden. Der Belegleser unterscheidet nicht zwischen Markierung und schlechter Radierung.
- Den Bogen nicht knicken und keine Notizen darauf machen, auch nicht auf der Rückseite.
- Achte auf Zeile und Spalte, denn das Verrutschen ist eine der häufigsten Fehlerquellen überhaupt.
Nicht sammeln, sofort markieren Manche übertragen alle Lösungen erst am Ende einer Gruppe gesammelt. Das ist riskant: Man verschätzt sich im Zeitbedarf, und beim Übertragen entstehen Flüchtigkeitsfehler.
Nach Ablauf der Bearbeitungszeit einer Gruppe dürfen Markierungen aus dem Testheft nicht mehr auf den Antwortbogen übertragen werden. Was dann noch im Heft steht, ist verloren.
3Täuschungshandlungen
Störungen, Sprechen oder Kontaktaufnahme führen zu einer Verwarnung, im Wiederholungsfall zum Ausschluss, der in schweren Fällen sofort erfolgt. Als Täuschungshandlung gelten unter anderem die folgenden Punkte:
- Notizen zu den Gedächtnistests, ausser direkt während der Reproduktionsphase im Testheft
- Das gezielte Platzieren von Gegenständen auf dem Testheft zum Abdecken von Aufgaben
- Die systematische Anordnung von Gegenständen als Merkhilfe für die Lernaufgaben
- Der Gebrauch nicht zugelassener Hilfsmittel
- Vor- und Zurückblättern zu einer anderen als der aktuellen Aufgabengruppe
- Vorzeitiges Beginnen oder Weiterarbeiten nach Ablauf der Zeit
- Das Auseinanderreissen der Testhefte und das absichtliche Knicken oder Falten von Seiten
Die schärfste Regel gilt ganz am Ende Beim Konzentrierten und sorgfältigen Arbeiten zieht vorzeitiges Beginnen oder Weiterarbeiten nach Ablauf der Zeit in der Regel den sofortigen Ausschluss ohne vorherige Verwarnung nach sich.
Wenn dort das Signal kommt, hebst du den Stift, wortwörtlich sofort.