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Übungsmaterial, Simulationen und Probeläufe

Beim Material gilt eine einfache Rangfolge: Was dem Test in Aufbau, Länge und Zeitvorgabe genau entspricht, ist besser als alles, was nur darüber schreibt. Deshalb hängen an jeder Lektion zu einer Aufgabengruppe Testteile in Originallänge, und sie sind zusammen mit der Testsimulation der Kern deiner Vorbereitung.

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Welches Material wofür

  • Die Testteile in den Lektionen der Aufgabengruppen nutzt du, um einzelne Gruppen unter echter Zeitvorgabe zu üben. Die Stoppuhr stellst du dir dabei selbst.
  • Die komplette Testsimulation im Kurs führt dich durch alle neun Gruppen in der richtigen Reihenfolge und taktet jede Gruppe für dich.
  • Die kostenlose Vollversion für Probeläufe nutzt du für die erste Standortbestimmung: Die Aufgaben daraus arbeitest du erst danach vertieft durch.

Vorsicht bei älterem Material Objekte im Raum gibt es erst seit 2025. In älteren Übungsbüchern steht an dieser Stelle noch die abgelöste Gruppe Schlauchfiguren, und die kommt im Test nicht mehr vor.

Für diese Gruppe übst du mit den Testteilen der Lektion und dem Würfeltrainer. Dazu gibt es seit November 2024 separates offizielles Material.

Ein vollständiger Test ist nur einmal neu Sobald du einen vollständigen Test kennst, kannst du dich mit ihm nicht mehr messen. Verbrauche deshalb keinen als lockere Übung zwischendurch.

Halte mindestens eine unberührte Version für Juni zurück, deine ehrlichste Standortbestimmung vor dem Testtag.

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Wie eine Simulation aussehen muss

Eine Simulation, die etwas taugt, bildet die Bedingungen ab und nicht nur die Aufgaben. Das heisst konkret: am Vormittag, in der richtigen Reihenfolge, mit echten Zeitvorgaben je Gruppe, ohne Pausen ausser dem Heftwechsel, mit Bleistift auf einem ausgedruckten Antwortbogen, ohne Handy in Reichweite und ohne Nachschlagen.

Was du dabei zusätzlich trainierst, merkst du erst hinterher: Fast vier Stunden durchgehend konzentriert zu arbeiten ist eine körperliche Leistung, und wer sie nie geprobt hat, bricht ausgerechnet im letzten Viertel ein, dort also, wo mit Diagrammen und Tabellen und dem Konzentrationstest noch 36 Punkte zu holen sind.

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Die Fehleranalyse ist der eigentliche Ertrag

Ein durchgerechneter Test ohne Auswertung bringt fast nichts. Sortiere deine Fehler in vier Körbe, denn jeder verlangt eine andere Reaktion:

Vier Fehlerarten, vier Konsequenzen
FehlerartWoran du sie erkennstWas du änderst
VerständnisfehlerDu verstehst die Lösung auch im Nachhinein nicht sofortAufgabentyp gezielt nacharbeiten, ähnliche Aufgaben in Serie rechnen
TempofehlerDu hättest sie gekonnt, bist aber nicht hingekommenZeitbudget je Aufgabe festlegen, Auslassstrategie trainieren
FlüchtigkeitsfehlerDu erkennst den Fehler sofort und ärgerst dichLesetechnik ändern: Frage zuerst, Verneinungen markieren
BogenfehlerRichtig gedacht, falsch markiert oder verrutschtMarkierroutine fest einüben – sofort markieren, nicht sammeln

Führe eine Fehlerliste, keine Punkteliste Notiere nach jeder Übungseinheit nicht die Punktzahl, sondern die drei häufigsten Fehlerarten der Einheit.

Die Punktzahl schwankt und sagt dir nichts über die Ursache. Erst die Fehlerliste zeigt dir nach vier Wochen ein Muster, und Muster kann man abstellen.