Zum Inhalt
Mission Medizin — Primärlogo, horizontales Lockup mit Descriptor Konstruktion: X = Höhe der Bildmarke = 60. Abstand Bildmarke zu Wortmarke 0,3X. Wortmarke 0,62X je Zeile, Zeilenabstand 0,95em. Descriptor 0,155X, Sperrung 0,2em. Mission Medizin ÖSTERREICH · DEUTSCHLAND · SCHWEIZ

Medizinische Universität Wien

Wien ist die größte medizinische Universität im deutschsprachigen Raum und der begehrteste Standort Österreichs, was sich unmittelbar in den Bewerberzahlen niederschlägt.

1

Auf einen Blick

OrtWien
StudiengängeHumanmedizin und Zahnmedizin
Studienplätze 2026/27784 (Human- und Zahnmedizin zusammen)
Anmeldungen zum MedAT 20268.235 (7.214 Humanmedizin, 1.021 Zahnmedizin)
Bewerber je Platzrund 10,5 — der härteste Standort
AbschlussDr. med. univ. (Diplomstudium, 12 Semester)
AufnahmetestMedAT-H bzw. MedAT-Z
Websitemeduniwien.ac.at
Bewerbungmedizinstudieren.at — MedAT — gemeinsame Anmeldung
2

Zulassung und Bewerbung

Der Zugang läuft über den MedAT. Jedes Jahr gleich ist der Ablauf: Anmeldung im März über medizinstudieren.at, Gebühr 120 Euro, Test am ersten Freitag im Juli, Ergebnisse ab der 32. Kalenderwoche. 2026 war das der 3. Juli (geprüft wurde in Wien, Innsbruck, Graz und in Wels für den Standort Linz).

Du meldest dich für genau einen Standort an. Ein Wechsel nach der Anmeldung ist nicht möglich, und dein Ergebnis gilt nur für diese eine Universität. Die Standortwahl ist damit selbst eine strategische Entscheidung, weil sich die Bewerberzahlen deutlich unterscheiden.

Die Quotenregelung ist für dich der entscheidende Punkt. Vergeben werden die Plätze je Standort gestaffelt: Zuerst gehen 75 Prozent an die Besten mit österreichischem Reifezeugnis. Um die nächsten 20 Prozent konkurrierst du dann gemeinsam mit genau den Österreichern, die in der ersten Runde knapp gescheitert sind. Die letzten 5 Prozent stehen allen offen, auch Bewerbern aus Drittstaaten.

Als Deutscher bist du EU-Bürger und damit Teil der 95 Prozent, die EU-Bürgern insgesamt vorbehalten sind, aber eben nicht Teil der 75 Prozent. Faktisch konkurrierst du damit um ein Viertel der Plätze, und dort gegen die stärksten nicht zugelassenen Österreicher. Deshalb liegen die nötigen Gesamtwerte im EU-Kontingent regelmäßig höher. Die Regelung gilt nur für die Humanmedizin, nicht für die Zahnmedizin.

3

Was du wissen solltest

Geprüft wird in Wien über summative integrierte Prüfungen (SIP), also jeweils eine große Prüfung über den Stoff eines ganzen Studienjahres. Das verlangt eine völlig andere Lernplanung als die kleinteiligen Modulprüfungen in Graz: Wer zum Aufschieben neigt, hat es hier schwerer.

Mit rund 4.000 Medizinstudierenden ist Wien zugleich der Standort mit der geringsten Betreuungsdichte. Dafür bekommst du das Allgemeine Krankenhaus (AKH) als eines der größten Klinikzentren Europas.