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Zugang zum Studium

Der Zugang zum Schweizer Medizinstudium lässt sich auf eine Entscheidung und eine Bedingung reduzieren.

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Die Entscheidung: Französisch oder nicht

Kannst und willst du auf Französisch studieren? Dann schreibst du dich in Genf, Lausanne oder Neuenburg für den Bachelor ein. Kein Test, keine Zulassungsgrenze, kein Bewerbungsverfahren im engeren Sinne. Achtung: Das gilt nicht für Freiburg, denn die Universität unterrichtet zweisprachig auf Deutsch und Französisch und verlangt den EMS.

Lautet die Antwort nein, führt der Weg über den EMS, und du musst ihn bestehen.

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Die Bedingung: ein Test-Prozentrang von 65 bis 70

Als Richtwert gilt ein Test-Prozentrang von 65 bis 70: 2025 lag die Grenze für die Humanmedizin bei 66. Der Test-Prozentrang sagt, wie viel Prozent der Teilnehmer gleich gut oder schlechter abgeschnitten haben. Er ist zwischen den Jahren vergleichbar, die reine Punktzahl nicht. Zulassungsgrenzen gelten dabei pro Disziplin, nicht pro Standort.

In der Schweiz ist der EMS bei zulassungsbeschränkten Studiengängen das einzige Zugangskriterium. Es gibt keine Zusatzkriterien, keine Dienste, keine Berufsausbildung, die das Ergebnis aufwerten könnten. Genau ein Wert entscheidet.

Zwei Bewerber, beide mit Maturitätsschnitt 4,5: Der eine spricht fliessend Französisch und beginnt im Herbst in Lausanne. Der andere schreibt den EMS, kommt auf 55 Prozent und bekommt keine Zusage. Die Schulnote war für beide irrelevant.

Französisch möglich, dann einfach einschreiben. Sonst EMS mit ein Test-Prozentrang von 65 bis 70. Kein zweites Kriterium, keine Anrechnung von Noten oder Diensten.