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Die letzte Woche und der Tag selbst

Die letzte Woche gehört nicht dem Lernen, sondern der Stabilisierung. Neuer Stoff, der in den letzten sieben Tagen dazukommt, ist am Testtag nicht abrufbar und verdrängt im Zweifel etwas, das bereits saß. Was hilft, ist Wiederholung des Bekannten, ein Tagesrhythmus, der zum Testbeginn passt, und ein Blick auf die praktischen Dinge.

Die Materialliste am Abend vorher Leg alles am Vorabend auf einen Stapel und hake ab: amtlicher Lichtbildausweis im Original, zwei bis drei Bleistifte der Härte HB, B oder 2B, Spitzer, Radiergummi, Textmarker oder Holzbuntstifte, Verpflegung, Getränk und ein einfacher Wecker oder eine Stoppuhr ohne Rechenfunktion. Alles davon gehört in einen durchsichtigen Beutel, den du selbst mitbringst, und die Armbanduhr lässt du zu Hause, denn sie ist im Testraum ebenso verboten wie Lineal und Geodreieck, sodass die Zeit allein über den Wecker läuft. Der Ausweis muss während der gesamten Durchführung sichtbar auf dem Tisch liegen, nämlich der amtliche Lichtbildausweis, denn Schüler- oder Studentenausweis genügen nicht.

Ein vergessener Ausweis ist der einzige Fehler dieses Tages, den keine Leistung ausgleichen kann, denn ohne ihn wirst du gar nicht erst eingelassen.

Die Pause ist ein Arbeitsschritt

Am Testtag selbst ist die Verpflegung wichtiger, als sie klingt, denn zwischen dem Vormittagsblock von 160 Minuten und dem Nachmittagsblock liegt eine volle Stunde, in der du tatsächlich essen solltest, weil unmittelbar danach sechs Minuten Einprägephase folgen, der Moment mit der höchsten Konzentrationsanforderung des ganzen Tages. Wer da mit leerem Magen sitzt, merkt es sofort.

Ebenso wenig ist die Pause die richtige Zeit, um mit anderen die Aufgaben des Vormittags durchzusprechen. Das ändert nichts mehr am Ergebnis, kostet aber genau die Ruhe, die du für den zweiten Block brauchst.

Wenn es im Test schwierig wird

Jede Gruppe beginnt bei null Die sieben Aufgabengruppen sind voneinander unabhängig und werden getrennt ausgewertet. Eine misslungene Gruppe sagt nichts über die nächste.

Was in einer Gruppe schiefgegangen ist, ist vorbei. Wer dort noch grübelt, den kostet es Punkte in der laufenden.

Und schließlich der Satz, der am schwersten zu glauben ist, solange man mitten drin sitzt: Ein unfertiges Aufgabenheft ist der Normalfall. Die Testleitung schreibt es selbst: Der Test ist so angelegt, dass im Durchschnitt nur die Hälfte der Aufgaben gelöst wird. Der Vergleich läuft ohnehin nicht gegen die volle Punktzahl, sondern gegen alle anderen, die an denselben zwei Tagen dieselben Aufgaben bearbeitet haben.

Der Tag selbst Letzte Woche: kein neuer Stoff, nur Wiederholung und Tagesrhythmus.

Materialliste am Vorabend: der vergessene Ausweis ist der einzige nicht ausgleichbare Fehler.

In der 60-Minuten-Pause wirklich essen, denn direkt danach kommt die Einprägephase.

Nicht nachbesprechen, das kostet nur Ruhe für den zweiten Block.

Jede Gruppe beginnt bei null, und ein unfertiges Heft ist der Normalfall.

Quellen

Stand August 2026.

  • Universität Heidelberg (2026). Satzung zur Durchführung des Studieneignungstests TMSnat, Senatsbeschluss vom 3. Februar 2026, ausgefertigt am 10. Februar 2026: Antwortformat, Auswertung, keine Abzüge.
  • Koordinationsstelle für den TMS (2026). Termine und geplante Zusammensetzung des TMSnat, tms-info.org.
  • Universitätsklinikum Heidelberg (2026). Markterkundung vom 28. Januar 2026, dort Papierformat und maschinenlesbare Antwortbögen.
  • Koordinationsstelle für den TMS (2026). „Wichtiges am Testtag“ und „Testregeln“, tms-info.org, abgerufen am 1. September 2026: Grundlage aller Angaben zu Einlass, Antwortbogen sowie erlaubten und verbotenen Gegenständen, solange für den TMSnat nichts Eigenes veröffentlicht ist.