Regeln, Hilfsmittel und der Antwortbogen
Was hier steht, stammt aus dem Ablauf von TMS und HAM-Nat und wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nur in Details ändern, weil dieselbe Koordinationsstelle den Test organisiert. Für die Vorbereitung ist es trotzdem der richtige Rahmen, denn wer so übt, ist auf jede Variante vorbereitet.
Einlass und Ausweiskontrolle
Der Test findet nach allem, was bekannt ist, als beaufsichtigter Präsenztest auf Papier statt. Du weist dich mit einem amtlichen Lichtbildausweis und deiner Einladung aus, bekommst einen zugewiesenen Platz und ein verschlossenes Aufgabenheft, das erst auf Ansage geöffnet wird. Erscheinst du zu spät, ist die Teilnahme in aller Regel verwirkt, plane die Anreise deshalb mit einer Reserve, die auch einen ausgefallenen Zug abfängt.
Der Antwortbogen
Markiert wird auf einem maschinenlesbaren Antwortbogen, und ausgewertet wird ausschließlich dieser Bogen. Notizen und Kreuze im Aufgabenheft sieht niemand. Für Vormittag und Nachmittag gibt es getrennte Bögen. Ist die Zeit einer Gruppe abgelaufen, darfst du die Aufgaben nicht mehr ansehen, leer gebliebene Felder noch auf gut Glück anzukreuzen ist dagegen erlaubt: Nur nach der letzten Gruppe eines Abschnitts, also nach den Quantitativen und formalen Problemen am Vormittag und nach dem Arithmetischen Problemlösen am Nachmittag, darf gar nichts mehr markiert und auch nichts mehr radiert werden.
Der Antwortbogen ist das Ergebnis Der teuerste vermeidbare Fehler des ganzen Tages ist ein Heft voller richtiger Lösungen und ein halb leerer Bogen.
Markiere deshalb sofort, Aufgabe für Aufgabe, statt am Ende zu sammeln, und reserviere die letzte Minute jeder Gruppe für die Kontrolle: alle offenen Felder füllen, Zeilensprünge prüfen, fertig.
Markiert wird ausschließlich mit Bleistift der Härte HB, B oder 2B: Zwei davon und ein Radiergummi gehören zur Pflichtausrüstung. Zum Arbeiten im Testheft sind zusätzlich Textmarker und Holzbuntstifte erlaubt, denn für das Markieren im Lesetext und in den Diagrammen ist das der Unterschied zwischen Übersicht und Suchen. Gesondertes Notizpapier gibt es nicht, alle Notizen laufen im Testheft. Für die Markierung auf dem Bogen brauchst du Stifte, die schon bei geringem Druck einen kräftigen, dunklen Strich erzeugen, denn eine zu schwache Markierung wird vom Lesegerät nicht erkannt und zählt als nicht gesetzt, der billigste vermeidbare Punktverlust überhaupt, und du prüfst ihn am besten vorher zu Hause aus.
Was es nicht gibt
Keinen Taschenrechner, keine Formelsammlung, kein Handy: Alle Rechnungen laufen im Kopf und auf dem Papier, alle Formeln, die du brauchst, musst du mitbringen. Eine Ausnahme nennt die Testleitung selbst: Bei den Quantitativen und formalen Problemen werden die Formeln vorgegeben, die eine Aufgabe braucht. Im Wissensteil steht nichts dabei, genau deshalb lohnt sich die Formelsammlung dieses Kurses als Lernmittel, im Testraum liegt sie nicht auf dem Tisch.
Übe unter denselben Bedingungen Wer beim Üben zum Taschenrechner greift, trainiert ein Tempo, das es am Testtag nicht gibt.
Nimm von Anfang an nur Bleistift und Papier. Der Rückstand, den man sonst in den Rechengruppen aufholen muss, ist größer, als er sich anfühlt.
Regeln und Hilfsmittel Präsenztest auf Papier, Ausweiskontrolle, zugewiesener Platz, verschlossenes Aufgabenheft.
Nur der Antwortbogen zählt: Nach Ablauf einer Gruppe darf nichts mehr übertragen werden.
Sofort markieren, nicht sammeln, denn die letzte Minute jeder Gruppe gehört der Bogenkontrolle.
Stifte vorher ausprobieren, denn eine zu schwache Markierung liest das Gerät nicht.
Kein Taschenrechner, keine Formelsammlung, kein Handy und keine Armbanduhr. Erlaubt ist nur ein einfacher Wecker oder eine Stoppuhr ohne Rechenfunktion, denn im Testraum hängt keine Uhr.