Sinne und Signalweiterleitung: Nerven: Reizleitung, Gleichgewichts- und Aktionspotential, Ionenleitfähigkeit
Die Nervenzelle ist eine geladene Batterie
Alles, was du wahrnimmst, denkst und bewegst, läuft über einen einzigen Trick: Nervenzellen halten an ihrer Membran eine elektrische Spannung aufrecht und können diese Spannung blitzschnell zusammenbrechen lassen. Dieser kurze Zusammenbruch ist das Signal.

Bevor wir zur Elektrik kommen, brauchst du den Bauplan, denn grob teilt sich das Nervensystem in das zentrale Nervensystem (ZNS) (Gehirn und Rückenmark) und das periphere Nervensystem (PNS) mit allen Nerven und Ganglien außerhalb davon. Zwei Begriffe, die dir ständig begegnen werden:
- Afferent: von der Peripherie zum ZNS hin, also sensible Information
- Efferent: vom ZNS weg in die Peripherie, also motorische Befehle
Afferent wie ankommen, efferent wie exit. Oder über die Rückenmarkswurzeln: hinten kommt die Information hinein (sensibel), vorne geht der Befehl vor zur Muskulatur (motorisch).
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Das steht außerdem in diesem Kapitel
- Der Bau eines Neurons
- Das Ruhemembranpotenzial
- Das Gleichgewichtspotenzial
- Ionenleitfähigkeit – was da eigentlich geregelt wird
- Das Aktionspotenzial
- Wie die Leitfähigkeiten das Ganze steuern
- Erregungsleitung: kontinuierlich oder springend
- Die Synapse: vom Strom zum Botenstoff
- EPSP, IPSP und die Entscheidung am Axonhügel
- Das solltest du sicher können