Formelsammlung
Diese Formelsammlung führt alles zusammen, was du für den BMS an Formeln brauchst: Chemie, Physik und Mathematik in einer einzigen Übersicht, dazu vorweg die Konstanten, die im Test vorausgesetzt und nicht mitgeliefert werden. Sie ist bewusst als Nachschlagewerk gebaut und nicht als Lerntext, denn die Herleitungen und Beispiele stehen jeweils im Kapitel selbst.
Ein Rat aus der Vorbereitung: Druck dir diese Seite aus und leg sie neben dich, solange du rechnest. Wer eine Formel zwanzigmal nachschlägt, kann sie danach, wohingegen zwanzigmaliges Googeln nur Zeit kostet. Insgesamt findest du hier 181 Formeln und Konstanten.
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12 Seiten, alle 181 Formeln und Konstanten — zum Ausdrucken und Danebenlegen.
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1Konstanten und Basiswerte
Naturkonstanten
Avogadro-KonstanteN_A = 6{,}022\cdot 10^{23}\ \mathrm{mol^{-1}}Teilchen pro Mol; auch Loschmidt-Zahl
Universelle GaskonstanteR = 8{,}314\ \mathrm{\frac{J}{mol\cdot K}}in der allgemeinen Gasgleichung und bei van ‚t Hoff
Erdbeschleunigungg \approx 9{,}81\ \mathrm{\frac{m}{s^2}}im MedAT oft auf 10 m/s² gerundet
GravitationskonstanteG = 6{,}674\cdot 10^{-11}\ \mathrm{\frac{N\cdot m^2}{kg^2}}im Gravitationsgesetz
Elementarladunge \approx 1{,}602\cdot 10^{-19}\ \mathrm{C}kleinste frei vorkommende Ladung
Coulomb-Konstantek \approx 8{,}987\cdot 10^{9}\ \mathrm{\frac{N\cdot m^2}{C^2}}im Coulomb-Gesetz
Plancksches Wirkungsquantumh \approx 6{,}626\cdot 10^{-34}\ \mathrm{J\cdot s}verknüpft Photonenenergie und Frequenz
Lichtgeschwindigkeitc \approx 3\cdot 10^{8}\ \mathrm{\frac{m}{s}}im Vakuum, für alle elektromagnetischen Wellen gleich
Magnetische Feldkonstante\mu_0 = 4\pi\cdot 10^{-7}\ \mathrm{\frac{T\cdot m}{A}}Permeabilität des Vakuums
Teilchenmassen
Protonenmassem_p \approx 1{,}673\cdot 10^{-27}\ \mathrm{kg}entspricht rund 1 u
Neutronenmassem_n \approx 1{,}675\cdot 10^{-27}\ \mathrm{kg}minimal schwerer als das Proton
Elektronenmassem_e \approx 9{,}109\cdot 10^{-31}\ \mathrm{kg}rund 1/2000 der Nukleonenmasse
Stoffwerte, die im Test vorausgesetzt werden
Molares NormvolumenV_m = 22{,}4\ \mathrm{\frac{L}{mol}}ideales Gas bei 0 °C und 1013 hPa
Ionenprodukt des WassersK_w = 10^{-14}\ \mathrm{\frac{mol^2}{L^2}}bei 25 °C
Dichte von Wasser\rho_{\text{Wasser}} \approx 1000\ \mathrm{\frac{kg}{m^3}}Maximum bei 4 °C (Dichteanomalie)
Spezifische Wärmekapazität von Wasserc_{\text{Wasser}} = 4{,}18\ \mathrm{\frac{J}{g\cdot K}}ungewöhnlich hoch, deshalb guter Wärmespeicher
2Chemie
Stoffmenge, Masse und Konzentration
Stoffmengen=\frac{m}{M}n Stoffmenge in mol · m Masse in g · M molare Masse in g/mol
TeilchenzahlN = n\cdot N_AN Anzahl Teilchen · n Stoffmenge in mol
Stoffmengenkonzentrationc=\frac{n}{V}c in mol/L · n Stoffmenge · V Volumen der Lösung
Massenkonzentration\beta=\frac{m}{V}in g/L; nicht mit der Stoffmengenkonzentration verwechseln
Dichte\rho=\frac{m}{V}in kg/m³ oder g/cm³ · unabhängig von der örtlichen Schwerkraft
Verdünnungsgesetzc_1\cdot V_1 = c_2\cdot V_2die Stoffmenge bleibt beim Verdünnen gleich
Atombau
MassenzahlA = Z + NA Massenzahl · Z Ordnungszahl (Protonen) · N Neutronenzahl
Maximale Elektronenzahl einer SchaleN_{\max} = 2n^{2}n Schalennummer: K 2, L 8, M 18 Elektronen
Gase
Allgemeine Gasgleichungp\cdot V = n\cdot R\cdot Tp Druck in Pa · V Volumen · n Stoffmenge · T Temperatur in Kelvin
Kombinierte Gasgleichung\frac{p\cdot V}{T} = \text{konstant}aus ihr folgen alle drei Spezialfälle
Gesetz von Boyle-Mariottep_1\cdot V_1 = p_2\cdot V_2bei konstanter Temperatur (isotherm)
Gesetz von Gay-Lussac\frac{V_1}{T_1} = \frac{V_2}{T_2}bei konstantem Druck (isobar) · T immer in Kelvin
Gesetz von Amontons\frac{p_1}{T_1} = \frac{p_2}{T_2}bei konstantem Volumen (isochor)
Kelvin aus CelsiusT_{\mathrm{K}} = \vartheta_{^\circ\mathrm{C}} + 273{,}15in jeder Gasgleichung zuerst umrechnen
Chemisches Gleichgewicht
MassenwirkungsgesetzK=\frac{[\text{C}]^{c}\cdot[\text{D}]^{d}}{[\text{A}]^{a}\cdot[\text{B}]^{b}}für aA + bB ⇌ cC + dD · Produkte oben, Edukte unten · Feststoffe und Lösungsmittel entfallen
Gleichgewichtskonstante aus den GeschwindigkeitskonstantenK=\frac{k_{\text{hin}}}{k_{\text{rück}}}im Gleichgewicht laufen Hin- und Rückreaktion gleich schnell
Reaktionsgeschwindigkeitv = k\cdot[\text{Edukt}]^{n}n Reaktionsordnung · k steigt mit Temperatur und mit Katalysator
LöslichkeitsproduktK = [\text{A}^{m+}]^{a}\cdot[\text{B}^{n-}]^{b}für ein schwerlösliches Salz AaBb · nur die gelösten Ionen zählen
Gibbs-Helmholtz-Gleichung\Delta G = \Delta H – T\cdot\Delta SΔG < 0 exergon (freiwillig) · ΔG = 0 Gleichgewicht · ΔG > 0 endergon
Freie Enthalpie und Gleichgewichtskonstante\Delta G^{\circ} = -R\,T\cdot\ln Kgroßes K bedeutet Produktseite und negatives ΔG°
Säuren und Basen
Ionenprodukt des WassersK_w = [\text{H}_3\text{O}^+]\cdot[\text{OH}^-] = 10^{-14}in reinem Wasser ist jede Konzentration 10⁻⁷ mol/L
pH-Wert\text{pH} = -\log_{10}[\text{H}_3\text{O}^+]eine pH-Stufe entspricht dem Faktor 10
pOH-Wert\text{pOH} = -\log_{10}[\text{OH}^-]analog zum pH für die Hydroxid-Ionen
Zusammenhang pH und pOH\text{pH} + \text{pOH} = 14bei 25 °C · reines Wasser hat pH = pOH = 7
SäurekonstanteK_S=\frac{[\text{H}_3\text{O}^+]\cdot[\text{A}^-]}{[\text{HA}]}großes Ks bedeutet starke Säure
pKs-Wert\text{p}K_S = -\log_{10}K_Skleiner pKs = starke Säure · ab etwa 4 gilt eine Säure als schwach
Säure und konjugierte Base\text{p}K_S + \text{p}K_B = 14bei 25 °C · starke Säure, sehr schwache konjugierte Base
pH einer starken Säure\text{pH} = -\log_{10}c_0vollständige Dissoziation · 0,01 mol/L HCl ergibt pH 2
Konzentration bei schwacher Säure[\text{H}_3\text{O}^+]=\sqrt{K_S\cdot c_0}nur teilweise Dissoziation, deshalb die Wurzel
pH einer schwachen Säure\text{pH} = \tfrac{1}{2}\left(\text{p}K_S – \log_{10}c_0\right)logarithmierte Form der Wurzelformel
Henderson-Hasselbalch-Gleichung\text{pH} = \text{p}K_S + \log_{10}\frac{[\text{A}^-]}{[\text{HA}]}Puffergleichung · bei gleichen Konzentrationen ist pH = pKs
3Physik
Bewegung und Kraft
Geschwindigkeitv=\frac{s}{t}Durchschnittsgeschwindigkeit · s Weg · t Zeit
Beschleunigunga=\frac{\Delta v}{\Delta t}in m/s² · negativ beim Bremsen
Zweites Newtonsches AxiomF = m\cdot adynamisches Grundgesetz · 1 N = 1 kg·m/s²
GewichtskraftF_G = m\cdot gMasse bleibt überall gleich, die Gewichtskraft nicht
GravitationsgesetzF = G\cdot\frac{m_1\cdot m_2}{r^{2}}doppelter Abstand bedeutet ein Viertel der Kraft
ReibungskraftF_R = \mu\cdot F_Nμ Reibungszahl · Haftreibung ist grösser als Gleitreibung
HangabtriebskraftF_H = F_G\cdot\sin\alphaα Neigungswinkel der schiefen Ebene
Normalkraft auf der schiefen EbeneF_N = F_G\cdot\cos\alphadrückt den Körper gegen die Unterlage
Arbeit, Energie, Leistung, Impuls
Mechanische ArbeitW = F\cdot s\cdot\cos\alphaα Winkel zwischen Kraft und Weg · Halten allein ist keine Arbeit
LeistungP=\frac{W}{t}1 W = 1 J/s · Joule und Watt sind nicht ineinander umrechenbar
Kinetische EnergieE_{\text{kin}}=\tfrac{1}{2}\,m\,v^{2}doppelte Geschwindigkeit bedeutet vierfache Energie
Potentielle EnergieE_{\text{pot}} = m\cdot g\cdot hLageenergie im Schwerefeld
EnergieerhaltungssatzE_{\text{kin}} + E_{\text{pot}} = \text{konstant}im abgeschlossenen System ohne Reibung
Impulsp = m\cdot vvektorielle Grösse in kg·m/s · bleibt im abgeschlossenen System erhalten
DrehimpulsL = I\cdot\omegaI Trägheitsmoment · rotatorisches Gegenstück zum Impuls
Rotation
DrehmomentM = F\cdot l\cdot\sin\alphamaximal bei 90° zwischen Kraft und Hebelarm, dann M = F·l
HebelgesetzF_1\cdot l_1 = F_2\cdot l_2Gleichgewicht am zweiseitigen Hebel
Bahngeschwindigkeitv = \omega\cdot raussen liegende Punkte sind schneller, die Winkelgeschwindigkeit bleibt gleich
Winkelgeschwindigkeit\omega = \frac{\Delta\varphi}{\Delta t} = 2\pi fin rad/s
Periodendauer und FrequenzT=\frac{1}{f}T in s · f in Hz
ZentripetalkraftF_{\text{zp}}=\frac{m\,v^{2}}{r}zeigt zur Kreismitte · die Zentrifugalkraft ist nur eine Scheinkraft
Flüssigkeiten und Gase
Auftriebskraft (Archimedes)F_A = \rho_{\text{Fluid}}\cdot g\cdot V_{\text{Körper}}es zählt die Dichte des Fluids, nicht die des Körpers
VolumenstromstärkeQ = A\cdot vA Querschnittsfläche · v Strömungsgeschwindigkeit
KontinuitätsgleichungA_1\cdot v_1 = A_2\cdot v_2enger Querschnitt bedeutet höhere Geschwindigkeit
Gesetz von Bernoullip + \tfrac{1}{2}\rho v^{2} + \rho\,g\,h = \text{konstant}wo die Strömung schneller ist, ist der statische Druck kleiner
Druckp=\frac{F}{A}1 Pa = 1 N/m² · 1 bar = 10⁵ Pa
Schwingungen und Wellen
Hookesches GesetzF = -D\cdot sD Federkonstante in N/m · das Minus zeigt die Rückstellrichtung
Rücktreibende Kraft am FadenpendelF_0 = F_G\cdot\sin\thetafür θ < 10° gilt näherungsweise sin θ ≈ θ
Harmonische Schwingungy(t) = y_0\cdot\sin(\omega t + \varphi)y₀ Amplitude · φ Phasenwinkel
Gedämpfte Schwingungy(t) = y_0\cdot\sin(\omega t+\varphi)\cdot e^{-\delta t}die Amplitude nimmt ab, die Frequenz bleibt
Ausbreitungsgeschwindigkeit einer Wellec = \lambda\cdot fbeim Medienwechsel ändert sich λ, nicht f
Wellenzahlk=\frac{2\pi}{\lambda}in der Wellengleichung y(x,t) = y₀·sin(kx − ωt + φ)
Wärmelehre
Kelvin aus CelsiusT_{\mathrm{K}} = \vartheta_{^\circ\mathrm{C}} + 273{,}15ein Unterschied von 1 K entspricht genau 1 °C
WärmemengeQ = m\cdot c\cdot\Delta Tc spezifische Wärmekapazität in J/(kg·K)
Längenausdehnung\Delta L = \alpha\cdot L_0\cdot\Delta Tα Längenausdehnungskoeffizient
Volumenausdehnung\Delta V = \gamma\cdot V_0\cdot\Delta Tbei Festkörpern gilt näherungsweise γ ≈ 3α
Erster Hauptsatz\Delta U = Q – Wzugeführte Wärme erhöht die innere Energie, verrichtete Arbeit senkt sie
Zweiter Hauptsatz\Delta S \geq 0im abgeschlossenen System nimmt die Entropie nie ab
Carnot-Wirkungsgrad\eta = 1 – \frac{T_{\text{kalt}}}{T_{\text{heiß}}}theoretisches Maximum · Temperaturen in Kelvin
Osmotischer Druck (van ‚t Hoff)\pi = c\cdot R\cdot Tc Konzentration aller gelösten Teilchen
Elektrizität
GesamtladungQ = n\cdot en Anzahl der überschüssigen Ladungsträger
Coulomb-GesetzF = k\cdot\frac{Q_1\cdot Q_2}{r^{2}}gleichnamige Ladungen stossen sich ab
Elektrische FeldstärkeE=\frac{F}{q}in N/C beziehungsweise V/m
Feldstärke einer PunktladungE = k\cdot\frac{Q}{r^{2}}nimmt wie die Coulomb-Kraft quadratisch ab
Elektrische SpannungU=\frac{W}{q}1 V = 1 J/C · im homogenen Feld gilt U = E·s
StromstärkeI=\frac{Q}{t}1 A entspricht 1 C pro Sekunde
Ohmsches GesetzU = R\cdot IEselsbrücke URI · im U-I-Diagramm eine Gerade durch den Ursprung
Widerstand eines LeitersR = \rho\cdot\frac{l}{A}länger oder dünner bedeutet mehr Widerstand
Leitfähigkeit\sigma=\frac{1}{\rho}Kehrwert des spezifischen Widerstands, Einheit S/m
ReihenschaltungR_{\text{ges}} = R_1 + R_2 + \ldotsStrom überall gleich, Spannungen addieren sich
Parallelschaltung\frac{1}{R_{\text{ges}}} = \frac{1}{R_1} + \frac{1}{R_2} + \ldotsimmer kleiner als der kleinste Einzelwiderstand
Knotenregel (1. Kirchhoff)\textstyle\sum I_{\text{zu}} = \sum I_{\text{ab}}folgt aus der Ladungserhaltung
Maschenregel (2. Kirchhoff)\textstyle\sum U = 0Summe aller Spannungen in einer geschlossenen Masche
Elektrische LeistungP = U\cdot Idaraus folgt auch P = R·I² und P = U²/R
Elektrische ArbeitW = U\cdot I\cdot tder Stromzähler misst genau diese Grösse in kWh
Effektivwert der WechselspannungU_{\text{eff}}=\frac{U_{\max}}{\sqrt{2}}230 V effektiv entsprechen rund 325 V Scheitelwert
Magnetismus
Magnetische FlussdichteB = \mu\cdot Hμ = μ₀·μr · Einheit Tesla
Feldstärke einer SpuleH=\frac{N\cdot I}{l}N Windungszahl · l Spulenlänge
Lorentzkraft auf eine LadungF = q\cdot v\cdot B\cdot\sin\thetaθ Winkel zwischen Bewegung und Feldlinien
Lorentzkraft auf einen LeiterF = I\cdot l\cdot B\cdot\sin\thetal Länge des Leiterstücks im Feld
Magnetischer Fluss\Phi = B\cdot AInduktion tritt nur auf, wenn sich Φ ändert
Optik
Brechungsindexn=\frac{c}{v}immer ≥ 1 · Wasser rund 1,33, Glas 1,5 bis 1,9
Snelliussches Brechungsgesetzn_1\cdot\sin\theta_1 = n_2\cdot\sin\theta_2ins dichtere Medium wird zum Lot hin gebrochen
Linsengleichung\frac{1}{f} = \frac{1}{g} + \frac{1}{b}f Brennweite · g Gegenstandsweite · b Bildweite
BrechkraftD=\frac{1}{f}in Dioptrien, f in Metern · Sammellinse positiv, Zerstreuungslinse negativ
Atom- und Kernphysik
PhotonenenergieE = h\cdot fkurze Wellenlänge bedeutet hohe Energie
Wellenlänge aus der Frequenz\lambda=\frac{c}{f}für alle elektromagnetischen Wellen
Masse-Energie-ÄquivalenzE = \Delta m\cdot c^{2}erklärt den Massendefekt und die Energie aus Kernspaltung und Fusion
Radioaktiver ZerfallN(t) = N_0\cdot e^{-\lambda t}nach jeder Halbwertszeit ist die Hälfte übrig
Schwächung von GammastrahlungI = I_0\cdot e^{-\mu x}μ Schwächungskoeffizient · x Materialdicke
4Mathematik
Potenzen und Wurzeln
Potenz mit Exponent nullx^{0} = 1für jede Basis ausser 0
Negativer Exponentx^{-n}=\frac{1}{x^{n}}ergibt den Kehrwert
Multiplikation gleicher Basenx^{m}\cdot x^{n} = x^{m+n}Exponenten addieren
Division gleicher Basen\frac{x^{m}}{x^{n}} = x^{m-n}Exponenten subtrahieren
Potenz einer Potenz\left(x^{n}\right)^{m} = x^{n\cdot m}Exponenten multiplizieren
Wurzel als Potenz\sqrt[n]{x^{m}} = x^{\frac{m}{n}}Nenner ist der Wurzelexponent
Gleiche Exponentenx^{n}\cdot y^{n} = (x\cdot y)^{n}zuerst die Basen verrechnen, dann potenzieren
Wurzel aus einer Zehnerpotenz\sqrt{10^{n}} = 10^{\frac{n}{2}}beim Wurzelziehen wird der Exponent halbiert
Logarithmus
Definitiony = a^{x} \;\Longleftrightarrow\; x = \log_a(y)der Logarithmus fragt nach dem Exponenten
Logarithmus von eins\log_b(1) = 0weil b⁰ = 1 für jede Basis gilt
Produktregel des Logarithmus\log(x\cdot y) = \log x + \log yMultiplikation wird zur Addition
Quotientenregel des Logarithmus\log\frac{x}{y} = \log x – \log yfür x > y > 0 ist das Ergebnis positiv
Potenzregel des Logarithmus\log\left(x^{n}\right) = n\cdot\log xder Exponent wandert nach vorne
Halbwertszeiten bestimment=\frac{\log(0{,}1)}{\log(0{,}5)}Beispiel: Zeit bis auf 10 % der Ausgangsmenge, in Halbwertszeiten
Prozent- und Schlussrechnung
Prozentsatzp=\frac{W}{G}\cdot 100\,\%G Grundwert (100 %) · W Prozentwert
ProzentwertW=\frac{p\cdot G}{100}aus Grundwert und Prozentsatz
GrundwertG=\frac{W\cdot 100}{p}aus Prozentwert und Prozentsatz
Promillep_{‰}=\frac{p}{1000}Promillesatz durch 10 ergibt den Prozentsatz
Parts per million1\ \text{ppm} = 10^{-6}entspricht 1 µg pro Gramm
Flächen und Umfänge
KreisU = 2\pi r \qquad A = \pi r^{2}d = 2r · π ist Umfang durch Durchmesser
KreisausschnittA_{\text{Teil}} = \frac{\text{Anteil}}{1}\cdot\pi r^{2}Dreiviertelkreis also 0,75·πr²
RechteckU = 2a + 2b \qquad A = a\cdot bQuadrat als Sonderfall: U = 4a, A = a²
ParallelogrammA = a\cdot b\cdot\sin\alphabei α = 90° wird daraus wieder a·b
TrapezA = \frac{(a+c)\cdot h}{2}a und c sind die beiden parallelen Seiten
Gleichseitiges Dreieckh = \frac{a}{2}\sqrt{3} \qquad A = \frac{a^{2}\sqrt{3}}{4}alle Winkel 60°
Dreieckssätze
Satz des Pythagorasa^{2} + b^{2} = c^{2}nur im rechtwinkligen Dreieck · c ist die Hypotenuse
Sinussatz\frac{a}{\sin\alpha} = \frac{b}{\sin\beta} = \frac{c}{\sin\gamma}für beliebige Dreiecke
Kosinussatza^{2} = b^{2} + c^{2} – 2bc\cdot\cos\alphafür den SWS-Fall: zwei Seiten und der eingeschlossene Winkel
Innenwinkelsumme\alpha + \beta + \gamma = 180^\circim Viereck sind es 360°
Körper
PrismaV = G\cdot h \qquad A_O = 2G + U\cdot hG Grundfläche · U deren Umfang
QuaderV = a\cdot b\cdot c \qquad A_O = 2(ab + ac + bc)drei unterschiedliche Kantenlängen
WürfelV = a^{3} \qquad A_O = 6a^{2}Flächendiagonale a√2 · Raumdiagonale a√3
ZylinderV = \pi r^{2}h \qquad A_O = 2\pi r^{2} + 2\pi r hMantelfläche allein: 2πrh
KegelV = \tfrac{1}{3}\pi r^{2}h \qquad M = \pi r sMantellinie s = √(r² + h²)
KugelV = \tfrac{4}{3}\pi r^{3} \qquad A_O = 4\pi r^{2}nach r umgestellt: r = ∛(3V/4π)
PyramideV = \tfrac{1}{3}G\cdot h \qquad A_O = \tfrac{1}{2}U\cdot L + GL schräge Höhe der Seitenflächen
Ähnliche KörperV_{\text{neu}} = k^{3}\cdot V_{\text{alt}}alle Längen mal k · Flächen wachsen mit k²
Trigonometrie
Sinus\sin\alpha = \frac{\text{Gegenkathete}}{\text{Hypotenuse}}im rechtwinkligen Dreieck
Kosinus\cos\alpha = \frac{\text{Ankathete}}{\text{Hypotenuse}}am Einheitskreis die x-Koordinate
Tangens\tan\alpha = \frac{\text{Gegenkathete}}{\text{Ankathete}} = \frac{\sin\alpha}{\cos\alpha}Polstellen bei 90° und 270°
Verschiebung um 90 Grad\sin\alpha = \cos(90^\circ – \alpha)Sinus und Kosinus sind phasenverschoben
Bogenmaß\text{rad} = \alpha\cdot\frac{\pi}{180^\circ}voller Kreis 360° = 2π
Steigung aus dem Steigungswinkelk = \tan\alpha16 % Steigung bedeutet tan α = 0,16
Kleinwinkelnäherung\sin\alpha \approx \alphanur für α < 10° und α im Bogenmaß
Funktionen
Lineare Funktionf(x) = m\cdot x + cm Steigung · c y-Achsenabschnitt
Steigung aus zwei Punktenm = \frac{\Delta y}{\Delta x} = \frac{y_2 – y_1}{x_2 – x_1}Differenzenquotient
Verschobene Parabelf(x) = m(x-d)^{2} + cd verschiebt in x-Richtung, c in y-Richtung
Exponentialfunktionf(x) = e^{x}geht durch (0|1) · Asymptote y = 0
Exponentieller ZerfallN(t) = N_0\cdot e^{-kt}radioaktiver Zerfall, Medikamentenabbau
Differential- und Integralrechnung
Ableitung der Potenzfunktionf(x) = x^{b} \;\Rightarrow\; f'(x) = b\cdot x^{b-1}Exponent nach vorne, dann um 1 verringern
Ableitung der e-Funktionf(x) = e^{x} \;\Rightarrow\; f'(x) = e^{x}sie ist ihre eigene Ableitung
Produktregel der Ableitung(a\cdot b)‘ = a’\cdot b + a\cdot b‘für ein Produkt zweier Funktionen
Kettenregel\big(f(g(x))\big)‘ = f'(g(x))\cdot g'(x)äussere mal innere Ableitung
Hoch- und Tiefpunktef'(x) = 0am Wendepunkt gilt dagegen f“(x) = 0
Unbestimmtes Integral\int x^{n}\,dx = \frac{x^{n+1}}{n+1} + CExponent erhöhen und durch den neuen teilen
Integral von 1 durch x\int \frac{1}{x}\,dx = \ln x + CSonderfall, die Potenzregel versagt hier
Bestimmtes IntegralA = F(x_2) – F(x_1)Fläche unter der Kurve zwischen zwei Grenzen
Vektorrechnung
Betrag eines Vektors|\vec{a}| = \sqrt{x_1^{2} + x_2^{2} + x_3^{2}}Pythagoras im Raum · auch der Abstand zweier Punkte
Addition und Subtraktion\vec{a} \pm \vec{b} = (a_1\pm b_1,\; a_2\pm b_2,\; a_3\pm b_3)komponentenweise · nur bei gleicher Dimension
Verbindungsvektor\vec{AB} = B – ASpitze minus Fuss
Skalarprodukt\vec{a}\cdot\vec{b} = a_1b_1 + a_2b_2 + a_3b_3Ergebnis ist eine Zahl, kein Vektor
Winkel zwischen zwei Vektoren\cos\alpha = \frac{\vec{a}\cdot\vec{b}}{|\vec{a}|\cdot|\vec{b}|}α liegt zwischen 0° und 180°
Orthogonalitätsbedingung\vec{a}\cdot\vec{b} = 0 \;\Longleftrightarrow\; \alpha = 90^\circSkalarprodukt null bedeutet senkrecht
Kreuzprodukt\vec{a}\times\vec{b} = (a_2b_3 – a_3b_2,\; a_3b_1 – a_1b_3,\; a_1b_2 – a_2b_1)Ergebnis steht senkrecht auf beiden Vektoren