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TMSnat-Vorbereitung 2027

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  1. TMSnat: Diagnostik - deine persönliche Lernsituation
  2. Komplette Testsimulation zur Einstufung
  3. Personalisierter Lernplan
  4. Heutige To-Do-Liste
  5. Ergebnisse abgeschlossener Testsimulationen
  6. Dein Vorbereitungsstand im Verlauf
  7. Kopfrechen-Trainer
  8. Einführung
    Medizin studieren in Deutschland
    7 Themen
  9. Termine, Anmeldung und Formalitäten
    5 Themen
  10. Aufbau des TMSnat
    2 Themen
  11. Der Testtag
    3 Themen
  12. Bewertung und Studienplatzvergabe
    2 Themen
  13. TMSnat-Vorbereitung
    7 Themen
  14. Naturwissenschaftliche Kenntnisse
    Biologie
    9 Themen
    |
    9 Tests
  15. Chemie
    8 Themen
    |
    8 Tests
  16. Physik
    5 Themen
    |
    5 Tests
  17. Mathematik
    5 Themen
    |
    4 Tests
  18. Kognitive Fähigkeiten
    Medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis
    25 Tests
  19. Quantitative und formale Probleme
    25 Tests
  20. Fakten lernen
    25 Tests
  21. Textverständnis
    25 Tests
  22. Diagramme und Tabellen
    25 Tests
  23. Arithmetisches Problemlösen
    31 Tests
Lektion 20 von 23
Angefangen

Fakten lernen

Deniz Tafrali 22. August 2026

Allgemeines

Wie viele Aufgaben muss man in welcher Zeit absolvieren?

  • Einprägephase: 15 Personen in 6 Minuten, rund 24 Sekunden je Person
  • Reproduktionsphase: 20 Aufgaben in 7 Minuten, rund 21 Sekunden je Aufgabe
  • Dazwischen liegt das Textverständnis mit 50 Minuten
Stellung im TestDie einzige der sieben Aufgabengruppen, die in zwei Phasen geschrieben wird – als vierter und als sechster Block des Testtags
Einprägephase6 Minuten für 15 Personen, rund 24 Sekunden je Person
DazwischenDas Textverständnis mit 50 Minuten
Reproduktionsphase20 Fragen in 7 Minuten, rund 21 Sekunden je Frage
Je PersonNachname · Altersgruppe · Beruf · ein weiteres Beschreibungsmerkmal · Diagnose
GeschlechtNicht angegeben, ergibt sich aus der Berufsbezeichnung
NotizenIn der Einprägephase verboten, ebenso in der Gruppe dazwischen
BewertungEin Punkt je richtiger Antwort, keine Minuspunkte

Welche Fähigkeiten werden geprüft?

  • Mehrere miteinander verknüpfte Personendaten in sehr kurzer Zeit einprägen
  • Die Zuordnungen nach einer langen Unterbrechung korrekt abrufen
  • Ähnliche Namen, Merkmale und Diagnosen so ablegen, dass du sie nicht verwechselst

Fakten lernen prüft, ob du mehrere miteinander verknüpfte Personendaten in sehr kurzer Zeit einprägen und nach einer langen Unterbrechung wieder korrekt abrufen kannst. Du bekommst fünfzehn Personen vorgestellt, und zu jeder gehören der Nachname, die Altersgruppe, der Beruf, ein weiteres Beschreibungsmerkmal und die Diagnose. Das Geschlecht steht nicht dabei, ergibt sich aber aus der Berufsbezeichnung und kann abgefragt werden.

Die Aufgabe ist anspruchsvoller, als die geringe Textmenge vermuten lässt. Das Hauptproblem sind die vielen möglichen Verwechslungen. Ähnliche Namen, ähnliche Merkmale und austauschbare Diagnosen musst du so ablegen, dass die Zuordnung auch nach fünfzig Minuten Pause noch steht.

Weiter kommt deshalb, wer aus den isolierten Angaben bildhafte und räumlich verankerte Erinnerungen erzeugt.

Ein Datensatz mit Nachname, Altersgruppe, Beruf, Merkmal und Diagnose; das Geschlecht wird aus der Berufsbezeichnung abgeleitet. Daneben Beispiele für das offene fünfte Feld.
Fünf Felder je Person – das Geschlecht kommt als sechste Information aus dem Beruf

Wie sehen die Aufgaben aus?

Aufgabenstellung

In der Einprägephase bekommst du ein Blatt mit fünfzehn Personen. Zu jeder stehen der Nachname, die Altersgruppe, der Beruf, ein weiteres Beschreibungsmerkmal und die Diagnose. Im amtlichen Beispielsatz verteilen sich die Personen auf fünf Altersgruppen zu je drei Personen. In der Reproduktionsphase, fünfzig Minuten später, wird meist nur eine einzelne Beziehung abgefragt, etwa: „Die Patientin mit dem Schädelbasisbruch ist von Beruf …“ Du musst also nicht jedes Mal alle Informationen einer Person vollständig rekonstruieren.

Antwortmöglichkeiten

Zu jeder Frage stehen fünf Antwortoptionen (A) bis (E), von denen genau eine richtig ist. Alle fünf sind Angaben aus der Einprägephase, also Berufe, Merkmale, Diagnosen, Altersgruppen oder Namen, die auf dem Blatt tatsächlich vorkamen.

Was muss man bei den Aufgaben beachten?

  • Das Geschlecht steht nicht dabei, ergibt sich aber aus der Berufsbezeichnung und kann abgefragt werden.
  • Das fünfte Feld ist offener als „Eigenschaft“: Es kann ein Wesenszug sein, ein Familienstand oder der Grund der Aufnahme.
  • In der Einprägephase und in der Aufgabengruppe dazwischen darfst du keine Notizen machen. Erst in der Reproduktionsphase darfst du wieder schreiben.
  • Einzelne Merkmale und Diagnosen kommen im Satz mehrfach vor. Das ist so gewollt.
  • Falsche Antworten kosten keine Punkte. Am Ende bleibt kein Feld leer.

Falle · Ein weiteres Merkmal ist nicht immer eine Eigenschaft
Viele bereiten sich darauf vor, sich Charaktereigenschaften zu merken. Das fünfte Feld ist aber offener: In den amtlichen Beispielen stehen dort „impulsiv” und „kontaktfreudig”, aber ebenso „ledig”, „alleinerziehend”, „drei Kinder”, „Notfall” und „Krankmeldung”.
Es kann also ein Wesenszug sein, ein Familienstand oder der Grund der Aufnahme. Wer nur auf Eigenschaften trainiert, steht vor „drei Kinder” ohne fertiges Bild.

Merke · Schreiben ist nicht erlaubt
In der Einprägephase und in der Aufgabengruppe dazwischen darfst du keine Notizen machen. Erst in der Reproduktionsphase darfst du wieder schreiben.
Alles, was du dir merkst, muss also im Kopf abgelegt sein.

Wie wird der Untertest ausgewertet?

Für jede Aufgabengruppe wird getrennt ein sogenanntes eindimensionales Rasch-Modell gerechnet, das aus deinem Antwortmuster einen Fähigkeitswert schätzt; diese Werte werden anschließend nach der Zahl der verwerteten Aufgaben gewichtet und zu einem Gesamtergebnis zusammengeführt. Für Fakten lernen zählen dabei die zwanzig Fragen der Reproduktionsphase, die Einprägephase selbst wird nicht gesondert bewertet.

Merke · Was ein Rasch-Modell macht
Von jeder Aufgabe ist aus früheren Einsätzen bekannt, wie schwer sie ist, indem man die Häufigkeit der korrekten Beantwortung ebendieser Frage misst. Das Modell rechnet deine Antworten gegen diese Schwierigkeiten und schätzt daraus einen Wert, der davon unabhängig ist, wie schwer dein Testheft ausgefallen ist. Dieselbe Zahl richtiger Antworten ergibt in einem schwereren Heft also einen höheren Wert.

Ein etwas schwerer geratener Testtermin kann dich damit nicht benachteiligen. Für dich heißt das, dass es keine feste Tabelle gibt, nach der eine bestimmte Zahl richtiger Antworten immer denselben Wert ergibt.

Zwei Folgen davon sind für dich praktisch. Erstens weist dein Testbericht Prozentränge auch für die einzelne Aufgabengruppe aus, du siehst hinterher also genau, wo deine Stärke lag. Zweitens sieht die Durchführungssatzung ein Review-Board vor, das fehlerhafte Aufgaben nachträglich aus der Wertung nimmt, eine missverständliche Aufgabe schadet dir also nicht.

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Das steht außerdem in diesem Kapitel

  1. Status praesens
  2. Anamnese
  3. Diagnostik
  4. Therapie
  5. Empfehlung